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Eine neue Firefox-Erweiterung soll ein Tracking der Suchmaschinen-Nutzung unmöglich machen, oder zumindest erschweren. Trackmenot greift dazu auf eine statische Liste von Suchbegriffen zurück, mit denen die populären Suchmaschinen AOL, Yahoo, Google und MSN bombardiert werden. Bis zu 3 Millionen verschiedene Suchen sollen damit möglich sein, wobei die "echten" Suchen des Anwenders durch einen Dschungel von Scheinabfragen getarnt werden. Die Antwort auf die Frage nach dem Nutzen dieser Erweiterung fällt schwer. Auf den ersten Blick scheint Trackmenot nur Nachteile für alle Beteiligten zu bringen. Rechner und Internet-Verbindung des Benutzers sowie die Suchmaschinen werden dadurch unnötig belastet. Das gleiche gilt für die zwischen beiden seiten liegende Infrastruktur. Doch die Vorkommnisse der vergangenen Monate scheinen hier zu einem Umdenken geführt zu haben. So war erst in diesem Jahr bekannt geworden, dass US-Behörden schon im vergangenen Jahr von führenden Suchmaschinen die Herausgabe von Anwenderdaten verlangt hatten. Und erst vor wenigen Tagen sorgte AOL durch seinen leichtfertigen Umgang mit solchen Daten für Aufsehen . Solche und ähnliche Meldungen haben bei einigen Anwender wohl ein Bedürfnis nach Anonymität bei der Nutzung von Suchmaschinen geschaffen. Und dieses Bedürfnis wird auch dadurch gespeist, dass Suchmaschinen wie gerade Google die Technik der kontextabhängigen Werbeeinblendungen immer weiter verfeinern. Werkzeuge wie Trackmenot werden daher sicher keine Ausnahmeerscheinung bleiben. Wenngleich ein etwas weniger rabiates Herangehen an das Problem vielleicht wünschenswert wäre.



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