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BBC berichtet über einen Rechtsstreit, bei dem es um eine angebliche Urheberrechtsverletzung des Spiels World of Warcraft geht. Aktuell am Bericht der BBC sind allerdings nur die zuletzt von beiden Seiten gestellten Anträge auf "summary judgement", also auf Einstellung des Verfahrens im Sinne des jeweiligen Antragstellers und ohne weitere Verhandlung.

Der Rechtsstreit selbst geht wohl schon auf das Jahr 2006 zurück, denn im Oktober dieses Jahres will Michael Donnelly unangekündigten Besuch der Firma Blizzard erhalten haben, dem WoW-Betreiber beziehungsweise vom Mutterunternehmen Vivendi. Bei diesem Besuch habe man Donnelly eine Klage wegen des von ihm vertriebenen Robots Wowglider angedroht, sollte Donnelly nicht den Vertrieb einstellen.

Der Wowglider (Kaufpreis 30 Euro) übernimmt die weniger attraktiven Aufgaben (z.B. Farmen, Fischen, Erz abbauen...) für den Spieler und wurde bisher über 100.000 Mal verkauft. Von Seiten Blizzards wurde bei dem Gespräch behauptet, es gehe um eine Urheberrechtsverletzung. Doch das bestreitet Donnelly bis heute und daher hat er umgehend nach dem unerfreulichen Besuch eine negative Feststellungsklage beantragt.

Blizzard wiederum hat daraufhin ebenfalls Klage beantragt und um die Anträge zu diesen beiden Klage geht es in dem Bericht der BBC. Welchen Ausgang das Verfahren nimmt, kann dabei zur Zeit noch nicht gesagt werden. Zwar dürfte Donnellys Behauptung, er fertige keine Kopie des Spieles an und begehe daher auch keine Urheberrechtsverletzung schwer zu entkräften sein. Doch es geht laut den letzten Klageerweiterungen von Blizzard nicht mehr nur um das Urheberrecht, sondern eher um eine Verletzung der Programmrichtlinien und um wirtschaftliche Schädigung.

Denn der Bot macht es für die Spieler einfacher, sich im Sinne des Spiels zu bereichern, Spielpunkte und -gegenstände zu sammeln. Das könne die "Wirtschaft" in WoW schädigen und das wiederum mache das Spiel weniger attraktiv. Man könnte also sagen, es geht auch um die sozio-ökonomischen Folgen, die der Bot im Mikrokosmos des Spiels entfaltet. Und das macht den Rechtsstreit durchaus interessant.

 

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