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In der seit Monaten anhängigen Klage des Marketing-Unternehmens 360 insight gegen den Kabelnetzbetreiber Comcast wurden weitere Schriftsätze ausgetauscht. Darunter auch eine Gegenklage des Providers. Besonders interessant ist dabei, dass diese Gegenklage Details über einen weiteren Rechtsstreit enthält, den das Spam-Unternehmen gegen die britische Anti-Spam-Organisation Spamhaus.org führte.

Zur Erinnerung: Dave Linhardt, der Gründer, Präsident, Chef und wahrscheinlich auch wichtigste Mitarbeiter von e360 hatte in den USA gegen Spamhaus.org auf 12 Millionen Dollar Schadensersatz geklagt. Der Vorwurf: Spamhaus verhindere mit seiner "Spamhaus Block List" (SBL) die Zustellung legitimer Werbe-Mails. Denn alle Mails, die e360 verschickt, wurden demnach von den Empfängern auch angefordert.

Da aber das US-Gericht für ein solches Verfahren gar nicht zuständig ist, erschien Spamhaus-Gründer Steve Linford zunächst nicht vor Gericht. Das aber führte zu einem Versäumnisurteil gegen Linford. In diesem Urteil wurde es Linford untersagt, weiterhin die IP-Adressen der e360-Server zu sperren. In dem aktuellen Verfahren, das von Comcast nun gegen den Spammer angestrengt wurde, geht es auch um dieses Urteil gegen Spamhaus.

Denn Comcast belegt in seiner Klageschrift, dass Linhardts Unternehmen nach dem Urteil auf Unterlassung eine neue Dienstleistung auf den Markt brachte. Mit diesem IP Protection Service bot Linhardt anderen Spam-Unternehmen an, e360 bei ARIN als Benutzer der IP-Adressen einzutragen. Damit wäre Linford nach dem Urteil gegen Spamhaus dazu verpflichtet gewesen, auch diese Spam-Server von der SBL zu entfernen.

Dazu kam es zwar nicht, da Linford und seine Mitstreiter ohnehin das - mittlerweile wegen eines Berufungsverfahrens sogar offiziell außer Kraft gesetzte - Urteil ignorierten. Doch Comcast, das selbst auch die Spamhaus-SBL benutzt, kann anhand dieses Verfahrens glaubhaft machen, dass es Linhardt eben nicht um die Distribution legitimer Mails geht. Wenn dem so wäre, würde e360 nicht anderen Spam-Unternehmen solche Angebote unterbreiten.

Man darf nun gespannt sein, wie das Gericht mit diesen neuen Informationen umgeht. Wo doch Linhardt auch Comcast den Vorwurf macht, der Provider sperre Mails, die von den Empfängern ausdrücklich angefordert wurden.

 

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