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Wie es scheint, könnte Facebook in wenigen Tagen oder Wochen eine Einigung im langjährigen Streit mit ConnectU.com erzielen. Die New York Times berichtet unter Berufung auf eine in die Verhandlungen eingeweihte Person, dass eine Schlichtung zwischen beiden Seiten absehbar ist.

Damit wäre Facebook beziehungsweise der Gründer des Unternehmens, Mark Zuckerberg, endlich von dem ständig im Raum schwebenden Vorwurf befreit, er habe Teile der Facebook-Idee beziehungsweise des Quell-Codes ungefragt "entliehen". Der Rechtsstreit mit ConnectU.com, also mit ehemaligen Kommilitonen Zuckerbergs, dauert schon seit dem Jahr 2004 an. Eine erste Klage von ConnectU wurde im letzten abgewiesen, doch die Kläger erneuerten und präzisierten ihre Vorwürfe in einem zweiten Verfahren.

Auch eine weitere Klage, die laut BetaNews erst vor Wochen von einer weiteren Partei aus ähnlichen Gründen beantragt worden war, wurde inzwischen geschlichtet. Und nach wie vor bestehen auch die Vorwürfe eines weiteren Kommilitonen, der Zuckerberg ebenfalls des Diebstahls an geistigem Eigentum bezichtigt.

Im Zusammenhang mit all diesen Beschwerden wurden im vergangenen November teilweise sehr private Unterlagen Zuckerbergs als "The Facebook Files" veröffentlicht. Diese Unterlagen enthalten zwar keinen Schuldnachweis, lassen den früheren Harvard-Studenten aber als insgesamt wenig integeren Charakter erscheinen, der nur wenig Achtung für andere Menschen zeigt. Dem Satire-Magazin Onion war Zuckerberg sogar eine wenig schmeichelnde Titelseite wert. All das ist natürlich nachteilig für ein Unternehmen, dessen Börsengang absehbar ist und das angeblich einen Marktwert von 15 Milliarden Dollar hat.

Titelseite des "Weekender" (The Onion)

Allerdings könnte die jetzt erwartete Einigung bereits zu spät kommen, denn wie ein von der New York Times zitierter Finanzexperte meint, haben "social Networks" wie Facebook ihren Zenit bereits überschritten. Das Publikum dieser Dienste beginnt bereits, sich zu fragmentieren und wandert "zu tausend anderen Plätzen" ab. Sollte sich das bewahrheiten, würden die fiktiven Preisvorstellungen von Zuckerberg und Co. - trotz Einigung mit den diversen Klägern - sehr schnell zerplatzen

 

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