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19. Mai 2008
Posted in Internet News
Microsoft macht einen Rückzieher vom Rückzieher. Gestern gab der Software-Hersteller in einer knappen Stellungnahme bekannt, dass man im Lichte der Entwicklungen seit der Rücknahme des Übernahmeangebotes für Yahoo nun doch nach weiteren Alternativen zur Ausweitung des Online- und Werbegeschäfts suchen wird.
Die kleine Meldung sorgt nun für viele Spekulationen, wobei auch die Möglichkeit eines Zusammengehens von Google und Yahoo wieder diskutiert wird. Obwohl dies die unwahrscheinlichste aller Lösungen ist, denn die Wettbewerbshüter würden diesem Deal kaum zustimmen. Auch wenn Google diese Gefahr mit einigen Nebelbomben abzuwiegeln versuchte.
Doch nach Microsofts Stellungnahme wird es jedenfalls wieder wahrscheinlicher, dass es zu einem wie auch immer gearteten Handel zwischen Microsoft, Yahoo und möglicherweise anderen Unternehmen (z.B. AOL) kommt. Was durch die Ankündigung eines "Proxy Fight" durch den Milliardär Carl Icahn nicht unwahrscheinlicher wurde. Seine Intervention dürfte im Gegenteil mit verantwortlich für die Stellungnahme Microsofts sein.
Doch alles Weitere ist bloße Spekulation und davon gibt es zur Zeit eine Menge. Eine der vielleicht unglaublichsten Pläne hat dabei Mark Cuban in seinem Blog bekannt gegeben. Cuban, vor Jahren von Yahoo durch den Verkauf seiner Geschäfte unter broadcast.com (heute eine Redirect-Domain) zum Milliardär geworden, ist angeblich einer der "Stellvertreterdirektoren", die Icahn für den Übernahmekampf bei Yahoo auserkoren hat.
Und dieser Cuban diskutiert nun in seinem Blog die Möglichkeit, Googles Suchmaschinen-Index gewissermaßen durch Bestechung zu entwerten. Seiner Meinung nach sollte es möglich sein, die 25.000 Top-Suchbegriffe bei Google an eine andere Suchmaschine zu binden. Es wäre dazu nur nötig, den bei diesen Suchen am häufigsten gefundenen Sites eine Zahlung anzubieten. Wer diese Zahlung annimmt, soll gleichzeitig seine Inhalte für Google (per robots.txt) unzugänglich machen.
Cuban geht davon aus, dass dazu ein Milliardenbetrag notwendig ist, denn vermutlich müssten bis zu 100.000 Sites bezahlt werden. Doch der Geschäftsmann sieht darin die Chance, der alternativen Suchmaschine (Yahoo?) neue Besucher und auch neue Werbekunden zu verschaffen. Denn dann wäre diese Suchmaschine ja besser als Googles ausgezehrter Index.
Eine spannende Idee, die allerdings einen Teil der Realität ausblendet. Diese Realität besteht beispielsweise darin, dass einige inhaltlich wertvolle Sites (z.B. Wikipedia, universitäre Forschungsangebote etc.) nicht käuflich sind. Andere Sites wiederum profitieren in hohem Maße davon, von den Nutzern der populärsten Suchmaschine gefunden zu werden. Wie wollte man diese Site-Betreiber mit einer einmaligen Zahlung von ein paar hundert oder tausend Dollar abspeisen?
Für solche Kaperangebote dürften im Grunde nur Sites zur Verfügung stehen, die außer ihren Werbeeinnahmen keinen oder nur geringen Nutzen von Google haben. Womit in erster Linie Sites gemeint sind, die als Spam-Sites reinen Werbezwecken dienen. Bei diesen Sites würde sich Google vielleicht sogar bedanken, wenn Cubans Phantasien zur Umsetzung kämen.
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