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21. Mai 2008
Posted in Internet News
Nachdem nun auch die Stiftung Warentest - knapp zwei Monate nach dem ersten Bericht bei intern.de - vor dem Internet-Nepp bei nachbarschaftspost.com warnt, scheint es einmal Zeit für einen klitzekleinen, aber bösen Kommentar: Der Innenminister und die Justizministerin unseres schönen Landes streiten sich nun schon seit vielen Monaten um ein Gesetz, das den Ermittlern eine Abhörmaßnahme ("Bundestrojaner") auf privaten PCs gestatten soll.
Wobei man gleichzeitig von Seiten des Innenministeriums nicht müde wird darauf hinzuweisen, dass dieses Verfahren nur in ganz ganz seltenen Fällen mit ganz besonders gefährlichen Tätern zum Einsatz kommen soll. Wie etwa bei den drei Konvertiten, die Monate lang auf einem Depot von Fässern mit Wasserstoffperoxid saßen, das die Polizei mit Hilfe bewährter Verfahren längst gegen eine stark verdünnte und damit ungefährliche Lösung ausgetauscht hatte.
In der Zwischenzeit aber klingeln in Deutschland pausenlos die Telefone und es wird von automatischen Stimmen etwas behauptet, was gar nicht stimmt: "Für Sie liegt eine wichtige Nachricht Ihres Nachbarn bereit". Mit dieser Lüge werden die wahllos Angerufenen auf eine Seite gelockt, auf der nach allgemeiner Einschätzung von Medien und Verbraucherschützern eine bewusst geplante Abzocke erfolgt.
Was haben Schäuble und Zypries in dieser Angelegenheit oder auch bezüglich anderer täuschender Online-Maschen unternommen? Haben sie Gesetze auf den Weg gebracht, mit denen sich derartige Maschen verhindern lassen? Nein, sie haben offenbar keine Zeit für derart belanglose Kleinigkeiten, bei denen den Verbrauchern im Fall der Nachbarschaftspost 216 Euro ohne nennenswerte Gegenleistung aus der Tasche genuckelt werden sollen. Eine Gegenleistung in Form der "wichtigen Nachricht" des Nachbarn erfolgt jedenfalls nicht.
Aber es trifft ja auch keine Armen. Beziehungsweise, es trifft aus statistischer Sicht nur in jedem vierten Fall einen Armen, wie man dem aktuellen Armutsbericht der Regierung entnehmen kann. Also besteht auch kein Handlungsbedarf für die Gesetzgeber. Denn Schäuble und Zypries dürfen ja keinesfalls die großen Probleme unserer Welt aus dem Auge verlieren.
Daher können nachbarschaftspost.com und Co. auch weiterhin in Deutschland online bleiben und werden nicht wie manche rechtsradikale Seite aus Fürsorgegründen gesperrt. Denn Nepp darf man in Deutschland nicht bekämpfen, auch in dieser Sache gilt wohl "Wehret den Anfängen".
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