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Marissa Mayer, die für die "Suchprodukte" zuständige Vizepräsidentin Googles, gab bei der Google I/O Konferenz einen etwas detaillierteren Einblick in die Layout-Entwicklung Googles und die dabei angewandten Testverfahren.

"Proband" war vermutlich jeder Google-Benutzer schon einmal irgendwann. Ob es dem Einzelnen auffällt, Teil eines "Split A/B Tests" zu sein, ist eine andere Frage, denn häufig sind die Abweichungen vom bekannten Erscheinungsbild der Suchmaschine nur marginal. Doch gleichzeitig sind diese Tests für Google von größter Bedeutung, denn die Ergebnisse dienen immer dazu, die Nutzung der Suchmaschine zu erhöhen.

Schnellere Ladezeiten bringen dabei als Grundregel auch immer eine häufigere Nutzung mit sich. Eine Erhöhung der Ergebnisse pro Seite führt dagegen zu einer geringeren Nutzung, auch wenn Benutzer bei Befragungen angeben, dass sie mehr Ergebnisse besser finden. Selbst die schwach gelbe Hintergrundfarbe bei den Anzeigen wurde so ermittelt, weil bei dieser Farbe nicht nur häufiger geklickt wurde, sondern auch die allgemeine Nutzung stieg.

Und natürlich wies Mayer bei ihrem Vortrag auch wieder auf die Entstehungsgeschichte des Layouts hin, das angeblich nur deshalb so spartanisch ist, weil Sergey Brin sich damals mit dem HTML schwer tat.

Ein weiterer Schwank aus dieser Zeit ist es, dass schon in den ersten Jahren Stanford-Studenten als Testpersonen vor Internet-Rechner gesetzt wurden und bestimmte Recherche-Aufträge erhielten, die sie mit Hilfe von Google lösen sollten. Dabei blieben einzelne Studenten aber einfach bis zu einer Minute sitzen, ohne etwas in den Suchschlitz einzutragen.

Das Problem: Die Studenten waren es damals Ende der 90er gewohnt, dass Suchmaschinen mit Werbung überfrachtet waren. Sie warteten darauf, dass Google vollständig, geladen ist. Aus diesem Grund sei damals der Copyright-Hinweis am unteren Ende der Seite entstanden. Das Copyright "C" diente nicht juristischen Zwecken, sondern als eine Signal, dass die Seite komplett geladen ist.

Zur Vervollständigung von Mayers Ausführungen sollte man aber auch erwähnen, dass Google das Layout nicht nur empirisch entwickelt, sondern das Ergebnis auch energisch verteidigt. Das musste gerade der Werbeverband "Network Advertising Initiative" erfahren, bei dem sich Google um eine Mitgliedschaft beworben hat.

Zu den Richtlinien des Verbandes gehört es, dass die Mitglieder schon auf ihrer Startseite auf ihre Datenschutzerklärung ("Privacy Policy") hinweisen müssen. Das lehnt Google aber ab. Nicht etwa, weil die Suchmaschine keine dieser absolut sinnlosen, weil beliebig ausgestaltbaren Erklärungen hätte. Man möchte es nur einfach nicht hinnehmen, wegen einer Verbandsrichtlinie das sorgsam entschlackte Design verändern zu müssen.

 

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