Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
06. Juni 2008
Posted in Internet News
Die vor einigen Wochen zwischen Facebook und Connectu erzielte Schlichtung hängt am seidenen Faden. Die ehemaligen Kommilitonen des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg wollen neue Beweise dafür gefunden haben, dass dieser ihre Ideen und auch urheberrechtlich geschützte Teile für den Aufbau von Facebook genutzt haben soll.
Zuckerberg war einst von seinen Kommilitonen beauftragt worden, eine Web Site für einen Dating Service der Universität Harvard zu entwickeln. Doch er habe die Ausführung der Arbeiten verschleppt, um insgeheim sein Facebook zu entwickeln. Die neuen Beweise will ein Forsensiker im Auftrag der Kläger auf Facebook-Rechnern gefunden haben.
Seine Untersuchungen waren im vergangenen Jahr durch richterliche Anordnung genehmigt worden. Der Sachverständige war allerdings dazu verpflichtet worden, ConnectU nur dann über seine Erkenntnisse zu informieren, wenn diese Teil des Facebook-Codes sind. Doch er scheint trotzdem seinen Auftraggebern signalisiert zu haben, dass es auch andere Belege für die Schuld Zuckerbergs gibt. Angeblich handelt es sich dabei um Instant Messages von Zuckerberg.
Die Frage ist nun nur, ob die Gerichte diese neuen Beweise auch anerkennen wollen. Der Rechtsstreit wird in zwei getrennten Verfahren in Boston und in San Jose verhandelt, wobei in Boston die Schlichtung bereits vereinbart wurde, während sie in San Jose noch aussteht. Der Richter hat die neuen Einwände von ConnectU zwar zur Kenntnis genommen, doch gleichzeitig zu erkennen gegeben, dass er darin keinen Grund für die Aufhebung der Vereinbarung sieht.
ConnectU habe gewusst, dass die Beweisaufnahme noch nicht abgeschlossen ist und habe sich auf eigenes Risiko auf die Schlichtung eingelassen. Die so gerügte Partei dagegen droht nun damit, sofort ein neues Verfahren wegen Betrugs einzuleiten, sollte die Schlichtung Bestand haben.
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