Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
01. September 2006
Posted in Internet News
Sowohl der Elektronikriese Philips (Pressemitteilung) als auch der WiFi-Experte Netgear (Pressemitteilung) stellen neue Geräte vor, die nach dem DECT-Standard als Funktelefone benutzt werden können - allerdings in Verbindung mit einem Skype-Anschluss. Ein (im Haus) mobiles Skype-Telefon, das weder für eingehende noch für ausgehende Gespräche einen PC benötigt, klingt zunächst recht interessant. Allerdings scheinen sich einige Tücken im Detail zu verbergen. Der Vorstellung beispielsweise, dass sich dadurch ein Gerät erwerben lässt, um von jedem beliebigen Hotspot aus zu telefonieren, muss gleich eine Absage erteilt werden. Das Netgear-Gerät kann, wie es heißt, "out of the box" in jedem beliebigen Funk-Netzwerk genutzt werden. Doch da das Skype-Telefon über keinen Browser verfügt, ist ein web-basiertes Login beispielsweise nicht möglich. Über die Nutzung in einem wie auch immer verschlüsselten W-LAN werden selbst im White Paper keine Angaben gemacht. Philips liefert zum VOIP841 sogar noch etwas weniger technische Details und daher kann über die Nutzungsbedingungen kaum etwas gesagt werden. Doch auch bei diesem Gerät dürften die Probleme ähnlich gelagert sein. Man muss also unterstellen, dass in beiden Fällen von einer Nutzung in einem offenen Netzwerk ausgegangen wird. Was ja in der (privaten) Praxis vermutlich auch sehr häufig der Fall sein wird. Doch dieses Nutzungsmodell regt den Verbraucher nicht gerade dazu an, auf Sicherheit bedacht zu sein. Unter diesem Gesichtspunkt werden die gesetzlichen Versuche , diese Sicherheit über den Umweg von Verbraucherwarnungen durch den Hersteller zu erreichen, noch fragwürdiger.
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