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Für viel Wind sorgte die Bekanntgabe Microsofts gestern, das Suchmaschinen-Unternehmen Powerset aus San Francisco übernommen zu haben. Doch das liegt vermutlich an der nachrichtenarmen Sommerzeit, denn zunächst einmal ist die Übernahme nichts anderes als eine (teure) Personalentscheidung.

Ähnlich formuliert es Microsoft in Posting des Live Search Blog, denn dort heißt es unter anderem, Powerset bringe "natural Language Technology" bei der Live-Suche ein. "Viel wichtiger" aber sei es, dass Powerset eine Gruppe talentierter Ingenieure und Computer-Linguisten zu Microsofts Suchmaschine bringe. Wobei techCrunch davon ausgeht, dass diese Personalaufstockung vermutlich um die 100 Millionen Dollar gekostet hat.

Die Suche in "natürlicher Sprache" kann zur Zeit unter powerset.com getestet werden. Das allerdings nur am Datenbestand einer Wikipedia-Kopie, denn eine eigene Indexierung des Webs war bisher für das kleine Unternehmen zu aufwändig. Und selbst an diesem kleinen Datensatz können mit natürlich formulierten Fragen nur eingeschränkt brauchbare Ergebnisse erzielt haben.

Immerhin ist es denkbar, dass die "natürliche Sprache" die bisherigen Live-Suchergebnisse verbessern kann. Denn es ist eine der Aufgaben dieser Technologien, unterschiedliche Begriffsverwendungen in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Eine Suchmaschine soll wissen, ob ein Benutzer mit "pupil" die "Pupille"meint, oder "Schulkinder".

Doch gerade bei dieser Suchmaschinen-Technologie der natürlichen Sprache muss man wohl auch auf mögliche künftige Entwicklungen vorbereitet sein. Denn die ersten Tage des Internet sind längst vorbei und man kann die heutigen Ansätze vermutlich nicht mehr mit dem vergleichen, was Ask.com vor Jahren als Suche in natürlicher Sprache angepriesen hat.

Damals ging es darum, unerfahrenen Benutzern ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, mit dem die abstrakte Suche nach "Keywords" vereinfacht werden konnte. Die Benutzer sollten suchen können, wie ihnen "der Schnabel gewachsen ist". Darum geht es heute zwar auch noch teilweise, denn die von Powerset entwickelten Technologien führen Suchen auf eine Form zurück, die auch für Maschinen verständlich ist.

Doch das ist wahrscheinlich nicht mehr (nur) im Zusammenhang mit Internet-Neulingen zu sehen. Viel wichtiger scheint, dass die Internet-Nutzung zunehmend mobiler wird und damit beispielsweise die Spracheingabe zu einem wichtigeren Element wird. Denkbar ist dabei auch, dass das Informations-Retrieval dann stärker als heute mit Interaktion mit der Suchmaschine verbunden sein wird, um die Suchergebnisse zu verfeinern. Und die Suchmaschine soll "verstehen", was der Benutzer dem Eingabegerät zu sagen hat.

Von daher ist der Zukauf von Experten auf diesem Gebiet sicher als Zukunftsinvestition zu sehen. Auch wenn diese Investition vielleicht teurer kommt, als eine normale Rekrutierung. Doch das hat wiederum mit dem Konkurrenzverhältnis zwischen Google und Microsoft auf dem Personalmarkt zu tun. Obwohl Google in den vergangenen Monaten häufiger als Microsoft den Zuschlag bei solchen Firmenübernahmen erhielt.

 

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