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14. Juli 2008
Posted in Internet News
Die New York Times sieht eBay im Umbruch. Gerade der im Mai bekannt gewordene Deal mit Buy.com macht es demnach deutlich, dass das Auktionshaus in Zukunft keines mehr sein wird, und dass auch die Tage der "Mom and Pop Shops" bei eBay gezählt sind. Die Zukunft gehört den großen, als zuverlässig geltenden Händlern, die über eBay ihre Waren verkaufen.
Aufhänger für die Zeitung ist die Unzufriedenheit der Kleinunternehmen. Sie beschweren sich darüber, dass Buy.com vermutlich keine Einstellgebühren für seine immerhin 5 Millionen Eintragungen (Sofortkauf, versandkostenfrei) zu zahlen hat. Ob das stimmt, ist allerdings nicht belegt, denn Details des Deals wurden keine bekannt gegeben. Doch es scheint aufgrund der letzten Entwicklungen nicht unwahrscheinlich, dass der finanzielle Vorteil für eBay in erster Linie darin besteht, dass Paypal bei diesen Sofortkäufen als bevorzugtes Zahlungsmittel genutzt wird.
Für Powerseller, die in den letzten Jahren mitunter enorme Summen an eBay für ihre Artikel-Listungen gezahlt haben, ist es kaum nachvollziehbar, wenn ein Großhandel nun zu ihrem Nachteil zum Konkurrenten aufgebaut wird. Aber der daraus erwachsende Ärger wird die Umstrukturierung bei eBay kaum aufhalten, die sich nach der Übernahme der Geschäftsführung durch John Donahoe angekündigt hat.
Donahoes Entscheidung etwa, das Bewertungssystem zu ändern, hat ja auch andernorts zu Bewegung geführt. Ein wichtiger Termin in Deutschland dürfte beispielsweise der 20. Juli werden, denn dann endet für viele Powerseller eine von eBay gewährte Schonfrist. Diese Frist war notwendig geworden, weil viele Powerseller nun aufgrund der nur noch einseitig möglichen negativen Bewertungen unter die 98%-Grenze positiver Bewertungen gefallen sind.
Da sich an dieser Situation aber nicht viel geändert hat, könnte nach dem 20. Juli ein beträchtlicher Teil der Powerseller diesen Status verlieren. Und wie Wortfilter.de weiter vermutet, wird sich möglicherweise die Zahl der Abwanderer weiter erhöhen. Solange die eBay-Käufer diesen Migrationsbewegungen nicht folgen, kann das nur Eines bedeuten: Es entsteht Platz für neue Partner vom Format eines Händlers wie Buy.com.
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