LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

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EBay stellte gestern seine Bilanz für das 2. Quartal 2008 vor. Die dabei präsentierten Zahlen waren durchaus beachtlich, die Nettoeinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 376 Mio. Dollar auf 460 Mio. Dollar. Dennoch sank der Aktienkurs nachbörslich um fast 6,5% - die Börse ist vom weiteren Erfolg des Auktionshauses also nicht überzeugt.

Dabei hat der neue CEO des Unternehmens, John Donahoe, durchaus recht, wenn er meint, dass es eBay gelungen ist, starke Ergebnisse trotz eines schlechten wirtschaftlichen Umfelds vorzuweisen. Doch an der Börse beobachtet man eben auch, dass dies gerade Amazon noch besser gelingt. Irritierend wirken wohl auch die verschiedenen Eiertänze, die in den letzten Monaten - seit Donahoes Amtsantritt - aufgeführt werden.

Dazu zählt beispielsweise die Partnerschaft mit Buy.com, bei der sich professionelle Verkäufer fragen müssen, warum sie Gebühren zahlen und andere nicht.

Dazu zählen auch die Paypal-Eskapaden, bei denen eBay versucht hat, PayPal in Australien als alleiniges Zwangszahlungsmittel einzuführen. Dieser Versuch ist dort am Einspruch der Verbraucherschützer und Wettbewerbshüter gescheitert. Doch hierzulande versucht eBay nun die Einführung von Paypal als Zwangszahlungsmittel durch die Hintertür. Eine offizielle "News" zu diesem Thema gibt es zwar nicht. Doch wie Kommentare hier bei intern.de und eine große Zahl an Postings in den eBay-Foren zeigen, erhalten immer mehr Verkäufer den Hinweis, dass sie aus Sicherheitsgründen Paypal als Zahlungsmittel zwangsweise angeben müssen.

Auch das geänderte Bewertungssystem bei ebay kann in die Liste der Irritationen aufgenommen werden. Denn gerade erst wurde zwar das Bewertungssystem geändert und es wurde Verkäufern unmöglich gemacht, Käufer negativ zu bewerten. Doch das hatte in Deutschland zur Folge, dass viele Powerseller um ihren Status fürchten müssen. Denn sie müssen 98% positive Bewertungen vorweisen können.

Also startet eBay jetzt auch hier einen FlipFlop, denn in einer aktuellen Mitteilung heßt es nun, dass neutrale Bewertungen nicht mehr in die Rechnung einbezogen werden, wodurch sich der Durchschnitt der Bewertungen verbessert. Gleichzeitig wird aber auch angekündigt, dass die Verkäufer ab dem 3. Quartal ein Instrument erhalten, mit dem sie negative Bewertungen "wieder gut" machen können, "selbst wenn ein Käufer enttäuscht wurde".

Solche Ankündigungen sind es, die Käufer und Verkäufer irritieren - und letztlich auch an der Börse als unklare Linie wahrgenommen werden.




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