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Zwei Mitglieder der Alternative-Rock-Band Smashing Pumpkins klagen in den USA gegen Virgin Records. Das ist zwar auf den ersten Blick kein Internet-Thema. Aber die Klage der Musiker kratzt an dem von der EU-Kommission skizzierten Idyll des Musikers, der von einer Verlängerung des Urheberrechts profitiert.

Die beiden Kläger wehren sich gegen die Folgen eines Vertrags, den Virgin im Jahr 2005 mit Sänger Billy Corgan geschlossen hatte, als die Band sich zum ersten Mal aufgelöst hatte. Die beiden klagenden Musiker sind Gründungsmitglieder der Gruppe und wehren sich dagegen, dass ihre Musik heute zum Download angeboten wird, und dass sie davon keinen Anteil davon erhalten.

Ob ihnen ein Anteil zusteht, wird jetzt ein US-Gericht entscheiden. Doch das Beispiel zeigt, dass das von der Kommission skizzierte Problem der Musiker nur eine Seite der Medaille darstellt. Die Kommission hatte die vor wenigen Tagen bekannt gegebene Initiative zur Verlängerung des Urheberrechts für Musiker von 50 auf 95 Jahre damit begründet, dass Musiker nicht im Alter von 70 Jahren vor einem Einkommensloch stehen sollten.

Die beiden Kläger im aktuellen Fall stehen aber beide schon mit 40 Jahren vor einem Einkommensloch, weil sie nach ihrer Darstellung nicht mehr von ihrer eigenen künstlicheren Leistung profitieren können. Das wiederum ist eine Folge der Verträge mit den Labels, bei denen es um die Verwertungsrechte geht.

Auf diese Verträge berufen sich die Musikunternehmen auch, wenn sie gegen Musikpiraten im Internet vorgehen. Wobei auch bei diesen Klagen der Eindruck entsteht, dass die eingeklagten Gelder nicht bei den Künstlern ankommen.

Ganz offensichtlich sind die heutigen Verträge demnach nicht geeignet, den Musikern langfristige Sicherheit zu geben, wenn es um ihre Arbeit und ihre Werke geht. Wenn also die Musikindustrie wie im Fall der Kommissions-Initiative darauf drängt, die Urheberrechte zu verlängern, dann sollte auch eine vertragliche Garantie erfolgen, dass diese Verlängerung in erster Linie den Künstlern dient. Und nicht den Kindeskindern jener Manager, die mit Hilfe ihrer Marketing-Kunst für die Produktion der "Hits" sorgen.


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