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Dem Magazin Australian IT ist es eine Meldung wert, dass Paypal im Fall des vor Monaten pleite gegangenen australischen eBay-Händlers EBS International einen Wechsel seiner Kommunikationspolitik vollzogen hat. Erst wurden relative genaue Angaben etwa zur Zahl der Geschädigten gemacht, doch nun hält man sich mit detaillierten Angaben zurück.

Zunächst hieß es demnach von Seiten Paypals, dass 2.500 Kunden von dem Kollaps betroffen seien. In eBay-Foren wurde inzwischen geschrieben, dass man sich mit allen Betroffenen beschäftigt habe. Konkret hieß es sogar, dass alle direkt Geschädigten eine Gutschrift erhalten haben.

Auf Rückfrage des Magazons, ob das für alle 2.500 Opfer gilt, wird allerdings eine genaue Antwort verweigert. Man habe anfangs eine sehr grobe Schätzung angestellt und der Fall sei abgeschlossen. Doch als Unternehmen werde man die genauen Zahlen nicht öffentlich machen.

Das nährt natürlich Vermutungen, dass nicht alle Betroffenen ihr Geld zurück erhalten haben. Das Magazin gibt dazu weiter an, dass alle bisher noch nicht kontaktierten Personen noch bis zum 12. September Gelegenheit haben, den entstandenen Schaden gegenüber Paypal zu erklären. Ein eBay-Sprecher erklärt das damit, dass es notwendig sei, die Identität dieser Personen mit Sicherheit zu bestimmen.

Wie man allerdings Foren-Beiträgen und anderen Berichten entnehmen kann, sehen sich einige der EBS-Kunden durch Paypal im Stich gelassen. Etwa, weil sie sich nicht genau an die Verfahrensregeln des Dienstes gehalten haben und beispielsweise eine Beschwerde äußerten, anstatt den Käuferschutz direkt in Anspruch zu nehmen. Solche Verfahrensfehler sind zwar vermeidbar und Paypal bewegt sich sicher im Rahmen seiner rechtlichen Verantwortung.

Doch gerade in Australien wird das bei eBay-Kunden vermutlich auf wenig Verständnis stoßen. Hat doch eBay dort gerade erst versucht, Paypal als einziges anerkanntes Zahlungsmittel durchzusetzen, weil Paypal am besten die Sicherheit der Kunden gewährleisten kann. Aber davon ließen sich die australischen Verbraucherschützer nicht überzeugen.

 

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