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16. September 2008
Posted in Internet News
Die gestern von der "World Association of Newspapers" (WAN) bekannt gegebene Aufforderung an die Wettbewerbshüter in Nordamerika und Europa, die Kooperation von Google und Yahoo unter die Lupe zu nehmen, bereits zu Reaktionen geführt. So hat Europäische Kommission bestätigt, dass bereits Mitte Juli eine Untersuchung aufgenommen wurde.
Dabei handelt es sich um eine vorläufige
Untersuchung, was man bei einer derartigen Kooperation auch erwarten
kann. Vor allem, weil sicher von dritter Seite Aufforderungen an die
Kommission ergingen. Man kann außerdem davon ausgehen, dass die
Kommission
keine Entscheidung über eine weitere Untersuchung treffen wird,
solange das US-Justizministerium keine Entscheidung getroffen hat. In Fällen wie diesem schielt Brüssel immer über den Atlantik.
Dennoch überrascht die Aufnahme von Ermittlungen, wo doch die europäischen Märkte gar nicht von dem Deal betroffen sein sollen. Allerdings scheint der Vertrag auch Details zu enthalten, die bisher noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Der Weltverband der Zeitungen hatte etwa darauf hingewiesen, dass das Abkommen sich ausdrücklich nicht auf die Werbenetzwerke beider Suchmaschinen bezieht.
Diese Einschränkung führt laut WAN zu einem Marktmechanismus, der Content Provider wie Online-Zeitungen in die Arme von Googles Adsense-Netzwerk treibt. Der bisher weltweit noch spürbare Wettbewerb zwischen den Werbenetzwerken werde dadurch außer Kraft gesetzt. Eine Behauptung, der die EU-Kommission spätestens jetzt nachgehen muss.
Die Bekanntmachung des Dachverbands der Zeitungsverbände hat aber noch zu einer weiteren Reaktion geführt. Die "Newspaper Association of America" (NAA), der größte US-Zeitungsverband und Mitglied der WAN, distanziert sich ausdrücklich von dem Weltverband und seiner Kritik an der Suchmaschinen-Kooperation. Der Vorstand der NAA habe dazu noch keine eigene Position bezogen.
Das wird vielen US-Zeitungen als Mitglied der NAA verständlicherweise schwer fallen, denn Google bedient inzwischen nicht nur die Online-Ausgaben der US-Zeitungen mit Anzeigen, sondern auch teilweise die Print-Ausgaben. Außerdem hat sich der News Aggregator Google News für viele Zeitungen als wichtiger Traffic-Motor erwiesen.
Und wie Google in einer eigenen Auftragsstudie im April zeigte, können Zeitungen und Suchmaschinen in einer Art Symbiose leben, die die Existenz der Print-Werbung auch in Zukunft rechtfertigt. Laut der Studie führen Zeitungsanzeigen nicht nur zu direkten Kaufhandlungen. In 44% der Fälle soll es laut der Studie in Folge einer Zeitungsanzeige zu einer Internet-Recherche bei einer der Suchmaschinen gekommen sein, der ebenfalls häufig ein Kauf folgte.
Die Botschaft dieser Studie lautet, dass Zeitungen und Suchmaschinen als Partner existieren können. Und Partner behindern sich nicht gegenseitig. Vor allem dann nicht, wenn reine Online-Publikationen den Zeitungen die Werbeaufträge wegschnappen und damit das größere Übel sind.
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