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05. November 2008
Posted in Internet News
Die chinesische Regierung will eine neue Steuer einführen,
mit der sie die Online-Spieler des Landes in Rage bringt: Versteuert
werden alle Gewinne, die sich bei Privatpersonen aus dem Handel mit
Online-Währungen ergeben. Darunter fallen alle Zahlungsmittel
und Tauschgegenstände, wie sie in den virtuellen Spielwelten
Gebrauch finden.
Betroffen sind davon schon lange nicht mehr nur jene Chinesen, die gewerbsmäßig beispielsweise Ausrüstungsgegenstände erspielen, um diese dann westlichen Mitspielern zu verkaufen. Auch in China sind die Spiele mittlerweile populär und einige Dienste bieten ihren Nutzern zu Werbezwecken an, etwa beim Chatten virtuelles Geld zu verdienen, mit dem wiederum in Online-Spielen Waren eingetauscht werden können.
Die Geldmengen, die in diesem Zusammenhang fließen, sind durchaus beträchtlich. Das Wall Street Journal spricht von mehreren Milliarden Yuan (1 Yuan = 0,11 Euro), die als Online-Währung kursieren. Und jeder private Spieler, der mit diesen Währungseinheiten handelt, soll künftig 20% auf den daraus erzielten Profit zahlen.
Wobei die Probleme aber schon damit beginnen, diesen Handel nachvollziehbar zu machen. Die Regierung behält sich das Recht vor, den Original-Preis eines Handlungsgegenstandes zu schätzen, wenn der Bürger es versäumt, den tatsächlich erfolgten Handel nachvollziehbar zu machen.
Was allerdings häufig schwierig ist, denn vielfach handelt es sich bei den Tauschpartnern um Mitschüler beziehungsweise um Freunde im realen Leben und die Geschäfte erfolgen ohne Gewinnerzielungsabsicht. Und bei den genannten Zahlungen zu Werbezwecken, mit denen geldwerte Vorteile bei Spielen eingetauscht werden, fließt eigentlich auch kein echtes Geld. Dennoch wird die chinesische Regierung auch in diesen Fällen Steuern erheben wollen.
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