RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...

 

In einem Blog Posting gab Google gestern der Öffentlichkeit bekannt, dass es zu keinem Deal mit Yahoo kommen wird. Die Mitteilung kurz zusammengefasst: Wir wollten die Kooperation und haben auch vier Monate darum gekämpft, aber die Wettbewerbshüter der Regierung und einige Werbeleute hatten etwas dagegen, also haben haben wir das Abkommen beendet.

Jetzt zeigt man sich zwar ein wenig enttäuscht, aber wie es jetzt (endlich) auch in den meisten US-Medien heißt, hat Google sein Hauptziel erreicht: Eine vor Monaten greifbare Übernahme von Yahoo durch Microsoft, deren Verhandlungen bereits vor über einem Jahr begonnen haben sollen, wurde erfolgreich vereitelt. Der nun folgende Verzicht auf die Kooperation ist eine verschenkte Okkassion, mehr aber auch nicht.

Für Yahoo und insbesondere den Chef des Unternehmens Jerry Yang stellt sich die Sache anders dar. Jetzt muss sich Yang auf die Suche nach einem anderen Retter machen, denn der wird dringend benötigt. Nach wie vor könnte man nun über Alternativen reden wie beispielsweise die immer wieder angesprochenen Gespräche mit Time Warner oder gar Rupert Murdoch.

Doch der verprellte Interessent Microsoft hätte wohl von allen Beteiligten das größte wirtschaftliche Interesse an einem Deal und wohl auch die geringsten eigenen Probleme, diesen Handel auch durchführen zu können. Darauf hofft anscheinend auch Yang, der jetzt in seltener Peinlichkeit darauf hinweist, dass die Gespräche für Microsoft weiterhin offenstehen, und dass es Microsofts Entscheidung war, den Verhandlungstisch zu verlassen.

Diesen Hinweis sollte sich Yang aber besser sparen, denn die Ursache für das Platzen der Verhandlungen wurden zwar unterschiedlich dargestellt. Doch Microsoft soll angeblich 33 Dollar pro Anteil geboten haben, während Yang und der restliche Vorstand 37 Dollar forderten. Die Erinnerung daran dürfte manchen Investoren heute auf den Magen schlagen, denn aktuell bewegt sich der Aktienkurs deutlich unter 15 Dollar.

Für Microsoft könnte dieser niedrige Preis zwar ein Anreiz sein, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Aber zu groß sollte man diesen Antrieb nicht einschätzen. Vor allem nicht, nachdem die früheren Verhandlungen auch auf persönlicher Ebene scheiterten. Microsoft muss sich wohl auch die Frage stellen, wie die Mitarbeiter von Yahoo auf eine solche Übernahme reagieren würden. Denn es geht nicht nur um Page Impressions und eine bekannte Marke.

Es geht bei einer Übernahme auch um eine funktionierende Struktur, deren Mitarbeiter noch nicht innerlich gekündigt haben oder auf eine Abwerbung durch Google warten. In diesem Punkt dürfte es aber zum jetzigen Zeitpunkt große Unsicherheiten geben. Man kann sich lebhaft vorstellen, welche Gedanken die Yahoo-Entwickler zur Zeit mit sich tragen, nachdem der "Partner" Google verpufft ist.

Hinzu kommt, dass auch eine Übernahme von Yahoo durch Microsoft wettbewerbsrechtlich geprüft werden muss. Doch es steht ein Regierungswechsel an, der dieses Verfahren behindern könnte. Auch daher wird es Microsoft leicht fallen, zumindest vorerst Zurückhaltung zu wahren. Wobei ein kleiner Nebeneffekt sein dürfte, dass Yangs Position in den kommenden Monaten voraussichtlich mit jedem Tag etwas schwächer wird.


Links:




Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...