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21. November 2008
Posted in Internet News
Sundar Pichai, Googles Vizepräsident
für Produkt-Management, liefert in der Times einige Neuigkeiten
zu Chrome. Der Browser soll demnach im Januar 2009 die Beta-Phase
verlassen und es sei denkbar, dass er über OEM-Verträge auf
neuen Computern verbreitet wird.
Pichai bezeichnet solche Verträgen als "wahrscheinlich". Man könne mit OEM-Herstellern ("Original Equipment Manufacturer") verhandeln, damit diese den Google-Browser vorinstalliert auf neuen Rechnern ausliefern. Wie er weiter meint, sollte man dabei nicht nur an Microsoft-Systeme denken. Auch Macintosh-Rechner oder Linux-PCs wären eine denkbare Umgebung für die Chrome-Distribution.
Der Bericht der Times bringt dieses Vorhaben mit dem "Browser-Krieg" der 90er Jahre in Verbindung, den Microsoft vermutlich gewonnen hat, weil der Internet Explorer in ähnlicher Form mit neuen Rechnern vertrieben wurde. Doch beide Situationen sind nicht vergleichbar, denn ein wichtiger Aspekt dieses Vorgehens war es, dass Microsoft den Explorer tief im eigenen Betriebssystem verwurzelte und eine Entfernung der Software so gut wie unmöglich machte.
Google hätte diese Möglichkeiten sicher nicht, weshalb die geplante Distribution aus rechtlicher Sicht wahrscheinlich nicht angreifbar ist. Verträge mit OEM-Herstellern sind vielmehr eine gängige Praxis.
Doch das von Pichai mehr oder weniger in Aussicht gestellte Vorhaben zeigt auf jeden Fall, dass es Google wirklich ernst mit dem Vorhaben ist, einen eigenen Anteil am Browser-Markt zu erobern. Das sollte - wie bereits erwähnt - insbesondere die Verantwortlichen bei Mozilla beunruhigen. Denn die Finanzierung der Browser-Entwicklung bei Firefox durch Google ist eben auch so zu verstehen, dass sich dort Einspar-Potential für Google ergibt. Oder anders ausgedrückt: Google mag einen Ersatz-Browser haben, aber Mozilla hat keinen Ersatz-Geldgeber.
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