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15. September 2006
Posted in Internet News
Google ist dafür bekannt, Dinge immer etwas anders anzugehen, als man es von konventionellen Unternehmen gewohnt ist. Das gilt auch für Google.org, gewissermaßen den philantropischen Teil Googles. Auch Google.org weicht gleich in mehrfacher Hinsicht von den normalen "Charities" großer Unternehmen ab, wie die New York Times feststellt.
Das gilt zunächst für das mit 1 Milliarde Dollar vergleichsweise dürftig ausgestattete Stiftungsvermögen von Google.org. Doch dabei muss man berücksichtigen, dass die Google-Gründer schon ungewöhnlich früh den Aufbau eines Stiftungsarms beschlossen haben.
Schon 6 Jahre nach der Gründung der Suchmaschine im Jahr 2004 wurde bereits die Entscheidung bekannt gegeben, 1 Prozent der Aktien beim bevorstehenden Börsengang sowie 1 Prozent der Gewinne für caritative Zwecke zur Seite zu legen. Die wesentlich besser ausgestattete Bill und Melinda Gates Stiftung wurde dagegen erst 25 Jahre nach der Unternehmensgründung Microsofts gegründet.
Doch das ist nicht der einzige Punkt, in dem sich Google.org von anderen Organisationen dieser Art unterscheidet. Viel bedeutsamer scheint, dass nur ein kleiner Teil der Mittel in gewohnter Form für caritative Zwecke ausgegeben wird. Dieser Teil von Google.org, die eigentliche Stiftung ("Google Foundation") ist mit gerade 90 Millionen Dollar Stiftungsvermögen ausgestattet.
Der ganze Rest - und das unterscheidet Google.org von allen anderen "Charities" - ist gewinnorientierten Zielen gewidmet. Das heißt beispielsweise, dass Google Projekte fördert und mit Startkapital versieht, die einerseits beispielsweise dem Umweltschutz dienen, die andererseits aber auch zu vermarktbaren Produkten führen können. Dieser Teil der Aktivitäten der Google.org unterliegt auch voll der normalen Steuergesetzgebung. Eventuelle Gewinne, die sich aus den Investitionen ergeben, müssen also auch wie bei einem normalen Unternehmen versteuert werden.
Eine Struktur, die nicht nur Befürworter findet. So steht zwar für den Leiter von Google.org, Dr. Larry Brilliant (sehenswert: Brilliants TED-Rede ) fest, dass es keinen "Blowback" geben wird - keine Gewinne von Google.org sollen an Google.com zurückfließen. Dennoch halten einige Beobachter es für möglich, dass Google sich eines Tages, etwa in einer wirtschaftlichen Notlage, am Vermögen von Google.org bedienen könnte.
Zu verbieten wäre das aus steuerrechtlichen Gründen wohl nicht. Andererseits sollte man vielleicht erst einmal beobachten, wohin Googles caritative Forschungs-Investitionen führen, ehe man diesen Weg aus bloßer Furcht vor Missbrauch verdammt.
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