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02. Dezember 2008
Posted in Internet News
Im britischen Portsmouth kommen
erstmals Überwachungskameras zum Einsatz, die kriminelles
Verhalten "vorhersagen" können. Ein System, das auch
schon in verschiedenen US-Städten erfolgreich getestet wurde -
was auch immer das heißt.
Die britische Daily Mail vergleicht das Überwachungssystem mit dem Kinofilm "Minority Report" (Suchauftrag), weil es auch dort um die Verhinderung nicht begangener Verbrechen geht. Doch das in Portsmouth getestete System ist wesentlich banaler als diese Fiktion. Es kontrolliert die Bewegungen der aufgezeichneten Passanten und Fahrzeuge auf Auffälligkeiten.
Wird ein herumstehender beziehungsweise zu langsam gehender Mensch erfasst, oder ein ebenfalls zu langsam fahrendes Fahrzeug, so informiert die jeweilige Kamera einen Bediener. Der überprüft die Situation auf dem Monitor und alarmiert gegebenenfalls die Polizei. Ein zunächst sinnvoll erscheinendes System also, das gefährliche Situationen erkennt und besonders überwacht.
Doch zugleich ist es ein weiterer Schritt hin zur vollständigen Überwachung der Bürger. Denn schon das Warten auf eine Verabredung an der Straßenecke macht verdächtig. Außerdem bringt diese "Automatisierung der Sicherheit" das Problem mit sich, dass es zu weiterem Einsparungspotential bei den Polizeidienststellen führt. Denn wo die Kamera 24 Stunden am Tag die Rolle des Wachtmeisters übernimmt, ist keine Präsenz von Uniformierten mehr nötig. Die Beamten sind nur noch mobile Eingreiftruppe für den Notfall.
Das macht den Polizeiberuf sicher nicht reizvoller und es ignoriert die Tatsache, dass uniformierte Beamte auf der Straße eine klarere Botschaft mit sich tragen als die vielen allgegenwärtigen Kameras, die zwar rund um die Uhr überwachen und aufzeichnen, aber dem menschlichen Bedienpersonal nur "auffälliges" Verhalten mitteilen. Das mag für die nachträgliche Beweissicherung nützlich sein, ist aber für die Kriminalitäts-Prophylaxe eher uninteressant.
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