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Steve Linfords Spamhaus.org, eine der angesehensten und einflussreichsten Organisationen zur Bekämpfung des Spam, wurde zu 11.715.000 Dollar Schadensersatz verurteilt, zahlbar an das Spam-Unternehmen e360insight.

Der Betreiber des in den USA ansässigen Unternehmens, David Linhardt, hatte geklagt, weil sein Unternehmen auf der Spamhaus Block List (SBL) sowie im Register bekannter Spammer (ROKSO) eingetragen ist. Neben der Zahlung von Schadensersatz wurde Spamhaus zusätzlich dazu verurteilt, eine Entschuldigung zu veröffentlichen, woraus hervorgeht, dass Linhardt fälschlich als Spammer bezeichnet worden ist.

Dem wird Spamhaus allerdings kaum nachkommen. Linford hat bereits in einem offenen Brief an Linhardt mitgeteilt, dass er sich von einem US-Gericht nicht dazu verurteilen lässt, eine Lüge zu verbreiten. Das US-Gericht sei für diesen Fall nicht zuständig, denn er und seine Organisation unterstehen dem britischen Recht. Das habe er Linhardt auch schon früher mitgeteilt und aus diesem Grund auf eine Anwesenheit bei dem Verfahren in Illinois verzichtet.

Da dem Vortrag des Klägers vor dem US-Gericht nicht entgegnet worden war, wurde ein Versäumnisurteil im Sinne der klagenden Partei gefällt. Dennoch wird Linford seinem nächsten Besuch in den USA - so es einen geben wird - mit Vorsicht entgegen sehen müssen.

Gefährlich scheint auch, dass andere Spam-Unternehmen bei Klagen gegen Spam-Gegner in den USA nun auf das Urteil gegen Spamhaus verweisen können. Eine unangenehme Situation, auch wenn Linford vermutlich völlig richtig feststellt, dass in diesem Fall ein US-Gericht von Spammern über den Tisch gezogen wurde.

Erstaunlich ist das Versäumnisurteil jedenfalls schon, wenn man bedenkt, dass der Spam-Versand in den USA ein strafrechtlich relevantes Delikt darstellt und der Zusammenhang der Klage eigentlich nahe legen sollte, diesen Aspekt auch ohne Klageerwiderung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dies nicht zu tun, könnte fast schon als schon als ignorant bezeichnet werden.

 



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