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Suchmaschinen-Experte Danny Sullivan fordert die scheidende US-Regierung dazu auf, die Google-Bombe endlich wirksam zu entschärfen, die vor etwa zwei Jahren für Schlagzeilen sorgte. Damals amüsierte sich die ganze Welt, weil die Google-Suche nach "miserable failure" (in etwa: kläglicher Versager) direkt zur Biographie von George W. Bush führte.

Dieses Ergebnis wurde dann zwar vom Weißen Haus insofern korrigiert, als die ursprünglich für die Bombe genutzte Datei entfernt wurde. Stattdessen führten alle Aufrufe der Datei dann zur allgemeinen Datei biography.html im Verzeichnis, /president/ das für den jeweils amtierenden Präsidenten vorgesehen ist.

Doch wie schon damals vermutet, bedeutet das eine Erblast für jeden Nachfolger des 43. Präsidenten. Dank der Vorarbeit Bushs ist es für Barack Obama und alle späteren Präsidenten sehr leicht möglich, auch zum Versager zu werden. Eine Befürchtung, die nicht ganz aus der Luft gegriffen ist. Google hat zwar in der Zwischenzeit Maßnahmen ergriffen, mit denen das Bombing erschwert wird.

Aber diese Maßnahmen waren nur bedingt wirksam. Und bei Microsoft und Yahoo blieben die für Google gedachten Bomben bis heute wirksam.

Daher fordert Sullivan die Verantwortlichen dazu auf, einige besser überlegte Änderungen vorzunehmen, die den Ruf und die Ehre der Bush-Nachfolger unangetastet lassen. Die Präsidenten 44+ sollen sich den fragwürdigen Titel wenn schon selbst verdienen. Obwohl es auch in dieser Hinsicht schwer sein wird, in die Fußstapfen Bushs zu treten.

 

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