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09. Januar 2009
Posted in Internet News
Kunden, die beispielsweise eine 8 Mbit-Strecke mieten, erhalten so beispielsweise im Durchschnitt gerade einen Wert von 3,6 Mbit. Dass dem so ist, ist zumindest teilweise nachvollziehbar, denn mit zunehmender Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle geht auch die Übertragungsgeschwindigkeit zwangsläufig zurück.
Doch in diesem Zusammenhang fordert Ofcom etwas mehr Transparenz und Aufklärung ein. Den Kunden sollte mitgeteilt werden, dass die gebuchte Geschwindigkeit in Abhängigkeit von dieser Entfernung nicht erbracht werden kann. Doch bei der Untersuchung wurden auch weitere Ergebnisse erzielt.
So wurde bei den Test-Zugängen über 30 Tage der Daten-Transfer beobachtet, um das jeweils machbare Maximum unabhängig von der Entfernung zu erfassen. Danach wurde diese Maximalgeschwindigkeit mit den Durchschnittsgeschwindigkeiten am gleichen Zugang verglichen.
Dabei zeigte sich, dass diese Durchschnittswerte meist 15% unter den Maximalwerten liegen. Ofcom vermutet, dass es hier um interne Faktoren bei den Providern geht. Etwa, wenn sich verschiedene Kunden die gleichen Netzwerk-Ressourcen miteinander teilen müssen. In diesem Punkt sieht Ofcom ein Qualitätsmerkmal des Zugangs, der den Kunden vielfach nicht klar ist, beziehungsweise klar gemacht wird
Im Resultat jedenfalls sind viele Kunden mit der erhaltenen Leistung
unzufrieden, wie auch ein weiteres Ergebnis zeigt. Denn nach der
Zufriedenheit befragt, geben etwa ein Viertel (26%) der Befragten an,
dass die gebotene Geschwindigkeit des Zugangs nicht den erhofften
Werten entspricht.
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