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CNNMoney gibt vor zu wissen, wofür der künftige US-Präsident Barack Obama einen beträchtlichen Teil des von ihm angekündigten Konjunkturpakets ausgeben will: Angeblich will Obama etwa 100 Milliarden Dollar seines "Stimulus Plan" für die allgemeine Einführung digitaler Gesundheitsakten ausgeben.

Für das Gesundheitswesen in den USA wäre das eine gigantische Aufgabe und möglicherweise auch eine Möglichkeit, Kosten in großem Umfang einzusparen. Nicht nur, weil sich die Wiederholung teurer, medizinischer Testverfahren erübrigt, wie sie Obama erwähnt. Wie das in Hawaii geplante Modell des "American Well" andeutet, könnte ein umfassendes digitales System auch Hemmschwellen abbauen und ganz allgemein die Prophylaxe-Leistung des Gesundheitssystems erhöhen.

Der Aufwand allerdings wäre beträchtlich. Nicht nur, weil enorme Geldsummen dafür ausgegeben werden müssen. Das Problem ist auch, dass etwa 212.000 neue Stellen für diese Aufgabe geschaffen werden müssten. Das wäre an sich ein sehr positiver Nebeneffekt des Vorhabens. Doch wie es in dem Wirtschaftsdienst heißt, gibt es einfach nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte in den USA, um so viele Stellen zu besetzen.

Die Frage müsste an dieser Stelle allerdings auch sein, inwieweit ein staatliches Programm nicht auch die bereits existierenden Programme wie Microsoft Vault oder Google Health einbeziehen könnte. Doch solchen Kooperationen stehen unter anderem gesetzliche Probleme entgegen. Das könnte die neue Regierung zwar sicherlich in Angriff nehmen. Zumal die Einführung der Systeme zu geschätzten jährlichen Einsparungen zwischen 200 und 300 Milliarden Dollar führen könnten.

Aber dann müssten die privaten Dienstleister auch bereit sein, den Forderungen der Regierung nachzukommen und vielleicht eigene Geschäftsmodelle aufzugeben. Das wird nicht jedem Anbieter leicht fallen.

 

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