Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
14. Januar 2009
Posted in Internet News
Wer hierbei von einem neuen Werbeprogramm Googles im Web ausgeht, liegt falsch. Die Suchmaschine erwartet, dass sich nicht Site-Betreiber und Blogs als mögliche Partner bewerben, sondern in erster Linie professionelle IT-Dienstleister und -Händler. Diese Fachkräfte sollen einerseits die Kunden von den Vorteilen der Online-Anwendungen überzeugen und andererseits auch die Betreuung nach dem Verkauf übernehmen.
Google stellt dafür einige Informationen zur Verfügung, um beispielsweise professionellen Support liefern zu können. Die Reseller sind auch die eigentlichen Vertragspartner der angeworbenen Kunden. Google stellt den Resellern jede Arbeitsplatz-Lizenz für jährlich 40 Dollar zur Verfügung. Den Preis, den sie bei ihren Kunden erheben, legen die Verkäufer selbst fest. Wer die Apps-Lizenz ohne Zwischenhändler direkt bei Google erwirbt, zahlt dagegen 50 Dollar.
Sollte der Betreuungs-Aufwand der Verkäufer sich in Grenzen halten, so könnte sich der Handel mit den Google Apps also durchaus lohnen. Doch man fragt sich, wieso dieser Zwischenhandel überhaupt notwendig ist, wo doch schon jetzt täglich 3.000 neue Unternehmen sich für einen Vertrag mit Google entscheiden. Zur Zeit sollen eine Million Unternehmen einen Vertrag mit Google haben. Das Größte von ihnen, Genentech, lässt 20.000 Mitarbeiter mit den Google Apps arbeiten.
Möglicherweise ist es aber auch nicht der fehlende Verkaufserfolg, der Google das Reseller-Angebot machen lässt. Vielleicht ist es vielmehr der zusätzliche Support, den die Verkäufer direkt bei ihren Kunden leisten können, der Google zu diesem Schritt bringt. Denn solche Dienstleistungen sind nicht Googles Kernkompetenz, um es vorsichtig auszudrücken.
Wenn die Suchmaschine aber versuchen
möchte, mit den Online-Anwendungen (endlich) eine zweite
Einnahmenquelle neben der Suchmaschinen-Werbung zu erschließen, dann
muss eben auch der in der Praxis notwendige Support erbracht werden.
Wobei man sicher sein kann, dass bereits ein Algorithmus entwickelt
wurde, um unter den in Frage kommenden Bewerber eine bessere Auswahl
treffen zu können.
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