Räucherstäbchen bei indilaya.de
Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...
16. Januar 2009
Posted in Internet News
Für die Regierung ist das ein klarer Beleg, das die von Präsident Bush im Jahr 2001 veranlassten Abhörmaßnahmen unter Umgehung der sonst üblichen Genehmigung durch die FISA-Gerichte rechtmäßig waren. Doch wie die New York Times argumentiert - und wie auch das Urteil selbst nahe legt - sollte man mit solchen Einschätzungen vorsichtig sein.
Denn das Urteil vermeidet es, die Verfassungsmäßigkeit von Bushs Anordnungen selbst zu bewerten. Vermutlich auch, weil diese Anordungen in der Entscheidung nicht zu prüfen waren und in ihrem Wortlaut ohnehin nicht bekannt sind. Sie unterliegen bis heute der Geheimhaltung.
Das Gericht erkennt lediglich an, dass in Einzelfällen, in denen die Regierung sich in einer Situation befindet ("'special needs' cases"), die die üblichen Anforderungen "unpraktikabel" erscheinen lassen, auf Verfügungen verzichtet werden kann. Das heißt, dass in dieser Beurteilung eines Einzelfalls der Regierung zugute gehalten wird, aus einer gewissen Notsituation heraus die mutmaßlich richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Das Urteil
heißt damit aber keineswegs gut, wenn systematisch und massenhaft die
Telekommunikation in den USA überwacht wird, um Kontakte zwischen
US-Bürgern und Personen im Ausland zu kontrollieren. Das aber wird der
Regierung gestützt auf Zeugenaussagen und Indizien vorgeworfen. Und den
Telekommunikationsunternehmen wird nach wie vor vorgeworfen, sich
wissentlich den Anordnungen der Regierung unterworfen zu haben, obwohl
die FISA-Gesetze diese Form der Zusammenarbeit verbieten.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




