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20. Januar 2009
Posted in Internet News
Die neuen Vorwürfe stammen aus einem Schreiben, das dem Gadget Blog Gizmodo zugespielt worden sein soll. Doch die Vorwürfe in diesem Schreiben sind so hart, dass man sie mit großer Vorsicht genießen sollte. So heißt es in dem Schreiben unter anderem, dass seit Jahren Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt werde, alles zu tun, um gute Bewertungen oder gute Presse allgemein zu erhalten. Man versende beispielsweise an Blogger Geräte mit spezieller Firmware, die bekannte Probleme der Geräte verdecken helfen. Es sei auch üblich, dass Mitarbeiter negative Produktbewertungen für Geräte der Konkurrenz schreiben.
Solche und noch schlimmere Behauptungen lassen das Unternehmen in einem sehr schlechten Licht erscheinen. Doch man fragt sich, ob es sich hierbei wirklich um einen echten "Whistleblower" handelt, oder um eine veritable Schmutzkampagne gegen das Unternehmen. Denn einige der Behauptungen des Schreibens sind einfach schwer zu glauben.
Warum sollten beispielsweise Blogger als potentielle Schreiber von Bewertungen Geräte mit verbesserter Firmware erhalten? Wäre es nicht einfacher, die offenbar neuere Firmware allen Kunden anzubieten, beziehungsweise auf die noch nicht verkauften Geräte zu übertragen? Welchen Vorteil sollte es schon haben, Firmware weiter zu benutzen, die Mängel nicht "verdeckt"?
Ebenfalls
unglaubwürdig erscheint die Angabe, eine interne Umfrage des
Unternehmens habe ergeben, dass die Mitarbeiter für den eigenen
Gebrauch lieber Geräte der Konkurrenz kaufen, als die kostenlos
erhältlichen Belkin-Geräte zu benutzen. Gegen diese Darstellung spricht schon alleine die Lebenserfahrung, wonach Geschenke selten ausgeschlagen werden und Mitarbeiter nachteilige Angaben in Firmenumfragen vermeiden. Außerdem haben Belkin-Geräte in den letzten Jahren immer wieder Auszeichnungen erhalten, die sicher nicht alle gefälscht sein können. Ganz schlecht können alle Geräte also nicht sein, obwohl der Schreiber das behauptet.
Das anonyme Schreiben erweckt somit insgesamt den Eindruck, von einem unzufriedenen Mitarbeiter oder einer anderen Person vorsätzlich überspitzt formuliert worden zu sein. Doch dann sollte man sich hüten, diese Darstellungen für bare Münze zu halten, wie es Gizmodo zu tun scheint. Nach deutschem Recht wäre das jedenfalls recht gefährlich, denn das Unternehmen könnte die Wiedergabe des anonymen Schreibens als geschäftsschädigend interpretieren und auf Unterlassung sowie Schadensersatz klagen. Was in diesem Fall sogar nachvollziehbar wäre, denn wer derart schwerwiegende Behauptungen aufstellt, sollte sie auch belegen können.
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