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YouTube weitet sein eCommerce-Angebot aus. Nun dürfen auch Besucher aus Deutschland per "click&buy" Musikstücke und Filme kaufen, die zu den gerade gesehenen Inhalten passen.

Als dazu passende Erfolgsgeschichte erwähnt YouTube Monty Python, denn seit die Videos der britischen Komikertruppe in einem eigenen YouTube Channel samt click& buy angeboten werden, stehen die Monty Python DVDs bei Amazon auf Platz der Bestseller-Liste. Die Zahl der Verkäufe soll um das 230-fache gestiegen sein.

Nun wird nicht jedes YouTube-Video das Kaufverhalten der Besucher so stark beeinflussen wie gerade Monty Python. Doch auch die übrigen Ergebnisse waren offenbar gut genug, um die Ausweitung des Programms auf Deutschland, die Niederlande und Spanien zu rechtfertigen. Wobei man nicht vergessen darf, dass YouTube zwar als eine der populärsten Sites des Internets gilt (Alexa-Ranking Platz 3), dass der Video-Dienst aber zugleich nur schwer zu vermarkten ist und für Google mit außergewöhnlich hohen Betriebskosten verbunden sein dürfte.

Ob sich an dieser Situation durch das Click&Buy etwas grundlegend ändert, ist schwer zu sagen. Google selbst scheint jedenfalls in diesem Modell nur eine von vielen M;öglichkeiten zu sehen, um die Werbeeinnahmen zu steigern. Denn wie fast zeitgleich von techCrunch berichtet wird, sollen jetzt auch noch die Content Partner eigene Werbe-Spots einbinden dürfen.

Das heißt, Unternehmen, die selbst Videos zu YouTube beisteuern, dürfen diese Videos bald auch selbst mit Werbeinhalten ergänzen. Wobei auch das nur als weiteres kleines Schrittchen hin zur Rentabilität zu sehen ist. Denn laut einem Bericht des Wall Street Journal aus dem vergangenen Jahr werden nur etwa 4% aller Videos von solchen Content Partnern beigesteuert.

 

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