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23. Januar 2009
Posted in Internet News
Tice hat schon in der Vergangenheit als Whistleblower Angaben über das Abhörprogramm gemacht und er soll auch einer der Informanten der New York Times gewesen sein, als die Zeitung im Dezember 2005 erstmals öffentlich über das Programm berichtete. Er war bis April 2003 bei der NSA beschäftigt, machte sich dort aber unbeliebt, weil er ebenfalls als Whistleblower in einem weiteren Fall Informationen über die chinesische Doppelagentin Katrina Leung weitergab.
Er musste sich anschließend einer psychologischen Untersuchung unterziehen, bei der eine paranoide Erkrankung diagnostiziert wurde. Danach durfte er nur noch einfache Tätigkeiten ausüben, wie etwa Fahrzeuge der NSA zu warten und zu betanken. Schließlich wurde er bis zum Jahr 2005 vom Dienst freigestellt. Seine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Abhörprogramm führten dazu, dass Vertreter der konservativen Medien (Rush Limbaugh und Bill O'Reilly) ihn öffentlich zu diskreditieren versuchten. Seine neuesten Informationen wiederum machte er exklusiv gegenüber Keith Olberman (MSNBC: Countdown), einem der entschiedensten Bush-Kritiker der letzten Jahre.
Sehr präzise sind seine Angaben jedoch nicht. Was sich auch dadurch erklärt, dass er nicht direkt mit dem Abhörprogramm zu tun hatte und viele seiner Informationen auf dem basieren, was er sich während seiner Dienstzeit aus den zur Verfügung stehenden Informationen zusammenreimen konnte. So wurde ihm beispielsweise aufgetragen, einzelne Personengruppen gezielt zu überwachen, um diese Personen angeblich von den Überwachungsmaßnahmen auszuschließen.
Dabei sei ihm dann aufgefallen, dass im Gegensatz zu seiner Anweisung bei diesen Gruppen eine besonders intensive Überwachung erfolgte. Als eine dieser Gruppen nennt Tice Journalisten und Mitarbeiter von Nachrichtenagenturen. Seine weiteren Angaben scheinen zu bestätigen, dass es sich um enorme Datenmengen gehandelt haben muss, die von der NSA bei der Überwachung der Telefon-, Fax-, Mobilfunk-, Mail- und Internet-Nutzung gesammelt wurden.
Diese Daten konnten gezielt nach bestimmten Kritierien wie etwa der Dauer von Telefongesprächen gefiltert werden. Das legt nahe, dass bei der NSA-Überwachung tatsächlich Data Mining-Methoden zum Einsatz kamen, mit denen bestimmte Verhaltensweisen beziehungsweise Kommunikationsmuster entdeckt werden konnten.
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