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Eine für den 2. Februar angesetzte Google Earth-Veranstaltung lässt die Gerüchteküche brummen. Dafür sorgen schon die Gäste, denn neben dem früheren Vize-Präsidenten und Nobelpreisträger Al Gore wird die Ozeanographin Sylvia Earle erwartet.

Da auch der Veranstaltungsort - die kalifornische Akademie der Wissenschaften mit ihrem neuen Aquarium - einen gewissen Bezug zur Meeresforschung aufweist, wird eine Ausweitung von Google Earth auf die Meereswelt erwartet. Wobei es in der Ankündigung der Veranstaltung heißt, dass der "nächste große Schritt in der Weiterentwicklung von Google Earth" erwartet werden darf.

Zudem wurde von Google bereits im Jahr 2007 ein Beratungs-Team ("Google Oceans Advisory Council") zusammengestellt, das die Möglichkeiten einer dreidimensionalen Karte der Meere erörtern sollte. Wie das Resultat dieser Beratungen aussehen wird, bleibt aber abzuwarten. Eine Tour mit dem U-Boot durch die Meerestiefen darf man nicht erwarten, meint CNet.

Wie es dort nach Informationen von nicht näher bezeichneten "Quellen" heißt, wird Google eine Karte mit den jeweiligen Meerstiefen anbieten und darauf aufbauend räumliche Darstellungen mit zusätzlichen Daten anbieten. Dabei sei auch an hochauflösende Fotos zu denken. Daneben soll es aber auch weitere Schichten ("Layer") geben, die beispielsweise über Regelmäßigkeiten des Wetter, Meereströmungen, Temperaturen, Schiffswracks, Korallenbänke, Algenblüten und andere Phänomene berichten.

Ob diese Informationen aber von Google selbst geliefert werden, ist nicht bekannt. Ähnlich wie Google Earth und Google Sky setzt man wohl darauf, dass Forschungseinrichtungen eigene Informationen beisteuern. Wobei das in einem Fall zu Unannehmlichkeiten führen kann. Denn aufbauend auf Google Maps und Google Earth bietet ein französischer Software-Entwickler schon seit geraumer Zeit eigene ozeanographische Informationen an. Und zwar unter dem Namen Google Ocean.


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