Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
29. Januar 2009
Irische P2P-Nutzer müssen sich künftig darauf einstellen, dass ihr Provider die Internet-Verbindung kappt, sollten sie regelmäßig geschützte Werke tauschen. Darauf einigten sich gestern vor Gericht der irische Provider Eircom einerseits sowie Vertreter der vier großen Labels andererseits.
Wie in anderen Ländern, in denen man dem US-Rechtsprinzip des "three strikes and you are out" folgt, sollen auch in Irland zunächst zwei straffreie Warnungen an den Kunden ergehen. Erst beim dritten Mal wird die Internet-Verbindung gekappt.
Das Abkommen wurde bis jetzt nur mit Eircom vereinbart, die betroffenen Kunden können also noch zu anderen Providern wechseln. Wie es aber heißt, wollen die Musik-Labels so schnell als möglich auch mit den anderen Providern ´des Landes ähnliche Abmachungen treffen. Wie lange diese Vereinbarungen Bestand haben, bleibt jedoch abzuwarten.
Wie erst am Montag berichtet, hat man in Großbritannien inzwischen Abstand von diesem Modell genommen. Hintergrund sind vermutlich Bedenken, entsprechende Regelungen könnten auf europäischer Ebene für ungültig erklärt werden. Es kann nicht lange dauern, bis ein irischer "Pirat" in Brüssel seine Rechte einklagt.
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