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Nichts als Überraschungen: Im Dezember 2005 zeigte sich die Fachwelt überrascht, dass Google sich mit einer Milliarde Dollar bei AOL einkaufte. Jetzt ist man wieder überrascht, weil Google ein Recht wahrnimmt, das Time Warner zur Rückzahlung dieser Investition zwingt, oder zum Börsengang der ungeliebten Online-Tochter des Medienkonzerns.

So könnte jedenfalls man den Inhalt der "demand registration rights" zusammenfassen, die Google einfordern will. Doch Zusammenfassungen gehen meist mit einem Informationsverlust einher und entsprechend will Time Warner zunächst einmal die rechtliche Situation prüfen. Vorab zeigt man sich optimistisch, dass die Option des Rückkaufs der 5% AOL-Anteile auch zu einem Schätzpreis erfolgen könnte. Und der liegt in der aktuellen Situation sicher weit niedriger als der von Google investierte Milliardenbetrag. Wäre die Situation eine andere, müsste man den Börsengang ja nicht scheuen.

Auch Google hat in der Zwischenzeit seine Forderung etwas umformuliert und spricht jetzt davon, dass man die Zusammenarbeit mit AOL fortsetzen möchte, und dass die Forderung nach Rückzahlung erfolgte, um sich in eine Position zu versetzen, die einen Verkauf der Anteile zu einem beliebigen Zeitpunkt möglich macht. Wobei man diese Verkaufsabsichten vielleicht nicht ganz so konkret sehen sollte.

AllThingsDigital erwähnt dazu, dass Google im vergangenen Monat bekannt gegeben hat, dass 726 Millionen Dollar aus dieser Investition abgeschrieben wurden, was die Forderung Googles stark reduziert. Außerdem müsse man die Forderung der Suchmaschine wohl eher im Zusammenhang mit dem Suchschlitz auf aol.com sehen. Diesen möchte Google sicher auch weiterhin bedienen dürfen, um dort "the best search experience possible" möglich zu machen - incl. der besten Adwords-Erfahrung.

Wenn es also darum geht, sich in eine "Position zu versetzen", dann ist eher eine Verlängerung dieses Vertrags gemeint. Und vielleicht geht es auch darum, den Vertrag so abzuändern, dass diese Kooperation erhalten bleibt, sollte ein anderes Unternehmen die Übernahme von AOL erwägen. Man könnte da ja an Microsoft denken, oder sogar an Yahoo.

Schließlich ist es im Fall der von Microsoft beabsichtigten Yahoo-Übernahme gelungen, den Deal durch eine Partnerschaft zum Scheitern zu bringen. Warum sollte man im Fall AOL nicht auch strategische Positionen besetzen, um Schwierigkeiten zu vermeiden?


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