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Google Adsense-Partner in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien können seit Neuestem ihre Berichte über die Werbeeinnahmen von Dollar auf Euro umstellen. Mit der nicht umkehrbaren Umstellung akzeptieren die Partner aber auch einen Wechsel des Vertragspartners.

Laut den neuen "Terms and Conditions", denen ein Partner bei der Umstellung zustimmen muss, ist nicht mehr Google Inc. in Kalifornien der Vertragspartner, sondern die irische Google Limited. Damit ändert sich aber auch die steuerliche und die rechtliche Situation der Partner.

Google spricht beispielsweise davon, "VAT Refunds" (Mehrwertsteuererstattungen) nur bei irischen Partnern zu gewähren ("Google will only issue VAT refunds to publishers with an address in Ireland"). Hier dürfte noch einiger Klärungsbedarf etwa hinsichtlich der Unterscheidung kommerzieller Partner und Partnern ohne Gewerbeanmeldung bestehen. Überraschungen könnten allerdings auch frisch gebackene Euro-Partner erleben, die bisher ihre Einnahmen beim Finanzamt nicht gemeldet haben.

Eine andere Frage ist es, warum Google die Umstellung auf den Euro überhaupt vornimmt. Das SEO-Blog TheRoundTable spekuliert, dass dies vielleicht mit Beschwerden der Partner über die teilweise sehr ungünstigen Umrechnungskurse Dollar/Euro zu tun haben könnte. Sollte das zutreffen, stellt sich jedoch die Anschlussfrage, ob die Partner bei einer Ausweisung der Einnahmen in Euro nun besser gestellt sind.

Der Zusammenhang zwischen den Werbeausgaben der Adwords-Kunden und den Einnahmen der Adsense-Partner bleibt den Partnern ohnehin verschlossen. Nur Google weiß, welcher Anteil der Einnahmen an die Partner weitergegeben wird. Von daher kann Google in den neuen Euro-Berichten auch angeben, was Google will. Der Vorteil liegt also höchstens in der Bequemlichkeit, die Einnahmen nicht mehr umrechnen zu müssen.

 

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