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Die Business Week beschäftigt sich mit den strategischen Optionen der Mozilla Foundation. Die Einführung des Google-Browsers Chrome war zwar weniger erfolgreich als vermutlich von der Suchmaschine erhofft. Dennoch müssen die Firefox-Entwickler sich nach Alternativen zu Google umsehen. Davon sind aber nicht viele in Sicht.

Mitchell Baker als Vorstandsvorsitzende der Stiftung sieht die Situation realistisch. Der Vertrag mit Google, der im Jahr 2007 für 88% der Stiftungseinnahmen von insgesamt 72 Millionen Dollar gut war, wurde zwar bis zum November 2011 verlängert. Doch Baker meint, "sie könnten den Vertrag brechen oder sich entscheiden, ihn nicht zu verlängern". Sie meint zwar auch, dass sie keines von Beidem von Google erwartet. Doch überraschen lassen will sie sich ganz offensichtlich auch nicht.

Was also tun, wenn Google die Zusammenarbeit beendet? Das Einfachste wäre wohl, eine andere Suchmaschine als Partner ins Boot zu nehmen, die den Suchschlitz des Browsers und die Default-Startseite bedient. Es könnte sogar sein, dass andere Suchmaschinen - Baker will die Auswahl nicht auf Microsoft und Yahoo einschränken - mehr als Google bezahlen würden. Ein "Player" soll sogar einen Blanko-Scheck angeboten haben, um Google ersetzen zu dürfen. Wer das war, will Baker nicht sagen, doch es sei nicht Microsoft gewesen.

Da drängt sich allerdings die Frage auf, wieso die Stiftung auf ein solches Angebot nicht schon jetzt eingeht. Schließlich hat sich Google mit der Entwicklung eines Konkurrenz-Browsers auch nicht sehr loyal gezeigt. Wenn bei Mozilla der Bruch mit Google nicht gesucht wird, obwohl die Finanzierung auch durch andere Suchmaschinen gesichert wäre, dann deutet das darauf hin, dass die Verbindungen zwischen der Suchmaschine und der Stiftung wesentlich komplexer sind, als nur mit dem Scheckbuch nachvollziehbar.

Einen Hinweis darauf gibt vielleicht auch, dass der Sitz der Stiftung im kalifornischen Mountain View in Sichtweite des Googleplex liegt. Dort arbeiten etliche frühere Mozilla-Entwickler und man kann davon ausgehen, dass es zwischen beiden Seiten mehr oder weniger enge persönliche Beziehungen gibt.

Davon abgesehen haben sich Google und Firefox in den vergangenen Jahren für viele Anwender als gute Kombination präsentiert, als "Dream Team" sozusagen. Ein Teil des Google-Images vom sympathischen und erfolgreichen Start-Up, das sich in kurzer Zeit zum größten Internet-Unternehmen mausert, ging dabei sicher auch auf Firefox über. Würde der Browser heute nicht mehr mit Google kooperieren, sondern mit Ask.com, Yahoo oder Microsoft, wäre es mit dem Transfer des Positiv-Images vorbei.

Ähnliches gilt zwar vielleicht auch umgekehrt. Wenn Google den "freien" Browser und seine Entwickler fallen ließe, wäre das keine gute PR für die Suchmaschine. Doch auch hier gilt, dass Mozilla mehr von Google abhängt, als die Suchmaschine von der Stiftung. Und dieses Problem bleibt Mozilla noch lange erhalten.

Bleibt also - um auf die denkbaren Alternativen bei der Finanzierung zurückzukommen - nur die Möglichkeit gänzlich anderer Einnahmequellen für die Stiftung, jenseits des Browser-Suchschlitzes.

Zu denken wäre in diesem Zusammenhang etwa an Fennec, den mobilen Mozilla-Browser, den Nokia noch in diesem Frühjahr einsetzen will. Doch im mobilen Bereich ist Google mit seiner Android-Plattform ebenfalls schon vertreten. Eine andere denkbare Einnahmequelle könnte es sein, wenn Plug-Ins kostenpflichtig in den Browser aufgenommen werden könnten.

Hier verweist die Business Week auf Weave, die von Mozilla im vergangenen Jahr vorgestellte Synchronisierungs-Lösung für Firefox. Weave soll zwar laut Baker für alle Benutzer kostenfrei bleiben und es soll auch keine kostenpflichtige Premium-Version geben. Doch ähnliche Dienste, die sich des Zauberworts der "Cloud" bedienen, könnten gegen Bezahlung eingeführt werden.

Allerdings hat diese Vorstellung zwei kleine Haken. Der Eine ist, dass Google seine eigene Synchronisation für Firefox eingestellt hat, aus welchen Gründen auch immer. Der andere Haken besteht darin, dass Projekte wie Weave am sinnvollsten durch Zahlungen der Benutzer refinanziert werden könnte. An dieser Hürde sind jedoch schon viele Online-Projekte gescheitert.

 

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