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Angesichts der Popularität des Mikro-Blogging-Dienstes Twitter verwundert es nicht, dass sich immer häufiger auch Stars, Politiker und andere Personen des öffentlichen Interesses bei Twitter engagieren. Doch nicht immer handelt es sich dabei wirklich um die Personen, die diese Twitter-User vorgeben zu sein.

Die New York Times liefert dazu eine ganze Reihe von Beispielen, bei denen "Ghostwriter" die Tweets der Prominenten schreiben und einstellen. Sei es der Rapper 50 Cent, der in 140 Zeichen über seinen Ehrgeiz philosophieren lässt, oder gar der US-Präsident Barack Obama, der für Twitter und Co. schon lange ein eigenes Social Networking-Team aufgestellt hat.

Es soll zwar auch einige "wahrhaftige" Twitter-Promis wie den Basketball-Spieler Shaquille O’Neal geben, die ihr Twitter-Konto selbst bedienen und dies als Möglichkeit ansehen, um mit ihren Fans direkt zu kommunizieren. Doch in vielen anderen Fällen ist Twitter nur ein weiteres Element der Public Relations und damit eine Aufgabe für Profis.

Einige der Stars wie etwa Britney Spears machen auch gar keinen Hehl daraus, dass ihr Management Team ebenfalls Tweets für sie verfasst. Wobei das offenbar eine Art Anpassungsleistung ist, denn zunächst wurde es so dargestellt, als ob Spears alle Beiträge selbst schreibt. Doch da es sich bei den Tweets teilweise um offensichtliche Werbung für neue Alben handelte, werden jetzt nur noch einige der Postings mit "Britney" unterschrieben. Andere Tweets dagegen tragen den Namen des jeweiligen Mitarbeiters. Dadurch kann sich dann auch die Menge der verbliebenen Zeichen teilweise beträchtlich verringern.

 

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