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Der Rechtsstreit zwischen Microsoft und TomTom dem niederländischen Hersteller von Navigationsgeräten, wurde im Rahmen einer Schlichtung eingestellt. Der von Einigen erwartete "Showdown" zwischen Microsoft und der Open Source-Welt bleibt damit aus.

Stattdessen hat sich TomTom laut einer gemeinsamen Pressemitteilung bereit erklärt, Microsoft für die Benutzung von acht Patenten zu bezahlen. Zugleich hat TomTom demnach zugesagt, Microsoft wegen der Benutzung von vier weiteren geschützten Verfahren nicht patentrechtlich zu belangen. Microsoft hatte im Februar Klage gegen TomTom beantragt und zugleich die Kommission für internationalen Handel dazu aufgefordert, den Import von TomTom-Geräten in die USA zu verhindern.

Als Reaktion darauf strengten die Niederländer ebenfalls Klage gegen Microsoft in den USA an. Zuletzt hatte sich TomTom dann offiziell dem Open Invention Network angeschlossen. Das konnte als Hinweis auf die Bereitschaft des Unternehmens interpretiert werden, den Konflikt tatsächlich auszutragen. Doch dazu wird es jetzt nicht mehr kommen, denn beide Seiten geben an, dass die anhängigen Verfahren eingestellt werden.

 

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