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Das Werbemagazin Adage weiß Neues über Microsofts Wiedereinstieg in das Suchmaschinen-Geschäft zu berichten. Wie es dort heißt, wird die neue Suchmaschine voraussichtlich im Sommer gestartet werden. Schon vorher soll eine 80 bis 100 Millionen Dollar teure Werbekampagne der Suchmaschine das Feld bereiten.

Dafür steht Microsoft aber auch vor einer gewaltigen Aufgabe, denn die Nutzungszahlen der Live Suche sind im tiefsten Keller. Adage fasst die Situation (US-Zahlen) kurz zusammen und erklärt, dass der Marktanteil der Live Suche zwischen Februar 2008 und Februar 2009 um 15 Prozentpunkte gefallen ist und zuletzt bei 8,2% lag. Googles Anteil dagegen stieg im gleichen Zeitraum auf 63,3% (+7%) und selbst Yahoo konnte sich auf 20,6% (+5%) verbessern.

Der neuen Microsoft-Suche in diesem Umfeld Geltung zu verschaffen, dürfte selbst mit einem 100 Millionen-Etat keine einfache Aufgabe sein. Auch dann nicht, wenn man die neue Suchmaschine gar nicht erst auf eine Ebene mit Google und Yahoo stellen möchte, sondern als neuartige Form der Suche präsentieren wird. Als Vorteil der neuen Suche soll herausgestellt werden, dass sie weniger, aber treffsicherere Ergebnisse liefert.

Wie die neue Suchmaschine heißen wird, ist bis jetzt aber noch nicht bekannt. Der Vermutung, dass "Kumo" (kumo.com) der Name sein könnte, wurde mittlerweile widersprochen und es war auch schon von einem "Projekt Kiev" die Rede. Solche Spekulationen über den Namen dürften Microsoft aber gelegen kommen, denn sie halten das Interesse auch und gerade der Medienöffentlichkeit hoch. Und solche PR-Tricks haben den Vorteil, dass sie keine Millionen verschlingen.

 

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