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Die amerikanische Verbraucherschutzgruppe FreePress sorgt mit einer Forderung an die US-Aufsichtsbehörde FCC für Aufsehen. Die für Telekommunikation zuständige Behörde soll bestätigen, dass die Anbieter mobiler Internet-Verbindungen ebenfalls zur Gleichbehandlung des Datenverkehrs verpflichtet sind. Womit es den Carriern untersagt wäre, beispielsweise die mobile VoIP-Nutzung zu behindern.

FreePress ist sicher keine der großen Non Profit-Organisationen der USA und der Einfluss der Gruppe ist im Vergleich etwa zu ACLU, CDT oder EPIC sicher nicht sehr groß. Doch die Forderung der Gruppe wird sicher noch Beachtung finden, denn nach der Freigabe der Skype-Software für das iPhone wird das Problem greifbar: Fast kostenlose VoIP-Gespräche gefährden die Geschäftsmodelle von Carriern wie AT&T, die zur Zeit noch exklusiv das Apple-Gerät vertreiben können.

Wobei das Problem nicht auf das iPhone beschränkt ist. Wie sich in der vergangenen Woche zeigte, beugt sich auch Google den Forderungen seiner Mobilfunkpartner. Eine Software, mit deren Hilfe Notebooks oder andere Geräte mit dem Android-Telefon verbunden werden konnten, um diese Geräte mit einem Internet-Zugang zu versehen, darf in den USA auf dem Android-Marktplatz nicht angeboten werden, weil die Richtlinien von T-Mobile das verbieten.

Google mag bisher zwar entschiedener Verfechter der Netz-Neutralität gewesen sein. Doch im mobilen Umfeld scheint man es zu akzeptieren, dass die Datenpakete einzelner Anwendungen nicht diskriminationsfrei transportiert werden. Ebenso wie laut FreePress bereits erste Kunden über Probleme bei der Skype-Nutzung berichten.

Wobei Jim Cicconi, ein Top-Manager von AT&T, in der USA Today sogar öffentlich macht, dass er in Skype einen Konkurrenten sieht und deshalb von Apple erwartet, dass schon dort der Skype-Nutzung ein Riegel vorgeschoben wird. Problem ist aber aus Sicht von Free Press, dass die FCC-Regeln den diskriminationsfreien Transport von Datenpaketen vorschreiben.

Dass diese Regel auch zur Anwendung kommt, musste im vergangenen Jahr Comcast feststellen. Der Netzbetreiber hatte versucht, (angeblich nur) zur Vermeidung von Traffic-Spitzen gezielt den P2P-Traffic von Bit Torrent-Anwendungen zu blockieren. Doch das wurde Comcast untersagt und das Unternehmen erhielt von der Behörde sogar einen winzigen Klaps auf die Fingerchen.

Das, meint FreePress, sollte jetzt auch AT&T und jedes andere Unternehmen erwarten, wenn es die mobile Internet-Nutzung in Teilen behindern will. Und die Behörde wird dieses Problem zur Kenntnis nehmen müssen, denn das Problem der Netz-Neutralität war während der Regierungszeit von US-Präsident Bush nur verschoben, aber nicht gelöst worden.

 

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