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27. September 2006
Posted in Internet News
Google-Ingenieur Luiz Barroso hat sich anlässlich des Intel Developers' Forum für eine zunächst vielleicht radikal klingende Lösung ausgesprochen. Barroso appelliert an die Computer-Industrie, die bisherigen Standards für Computer-Netzteile über Bord zu werfen, weil diese nicht mehr zeitgemäß sind und die Geräte ineffizient mit der aufgenommenen Energie umgehen.
In einem White Paper (PDF) erklärt der Ingenieur die Hintergründe. Seit etwa dem Jahr 1981, als die ersten Original IBM PCs gebaut wurden, werden in den serienmäßig gefertigten Rechnern Netzteile eingebaut, die im Grunde aus 4 verschiedenen Netzteilen bestehen. Jedes dieser Netzteile wandelt den eingehenden Wechselstrom in Gleichstrom von +12V, -12V, 5V und 3,3V Spannung.
Dieses Vorgehen war im Jahr 1981 eine Notwendigkeit, um den unterschiedlich hohen Spannungsbedarf der Chips zu berücksichtigen. Doch heute kann diese Aufgabe durch Spannungsregler (VRM) auf den Main-Boards übernommen werden. Das wird laut Barroso bei Google bereits in die Praxis umgesetzt, denn die vielen tausend PCs, die Google in seinen Rechenzentren betreibt, arbeiten ausschließlich mit 12 Volt Ausgangsspannung an den Netzteilen.
Das übrigens aus ganz ökonomischen Überlegungen, denn der Energieverlust durch Abwärme wird bei diesen Rechnern drastisch reduziert. Während herkömmliche Rechner zwischen 30% und 40% der aufgenommenen Energie vergeuden, erreichen die 12V-Rechner einen Wirkungsgrad von 85%.
Werden dann noch einige hochwertigere Materialien im Wert von noch einmal 20 Dollar pro Rechner verbaut, dann sind sogar über 90% möglich.
Daher appelliert der Ingenieur auch im Namen seines Arbeitgebers an die Industrievertreter, sich mit einem neuen Standard anzufreunden. Gemeinsam mit anderen Unternehmen möchte man Intel dazu bewegen, einen offenen Standard zu formulieren, der von allen übernommen werden kann. Im Zweifelsfall auch von AMD, muss man hier wohl hinzufügen.
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