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Offenbar will Amazon sein Lesegerät Kindle nicht nur dem Zeitungsleser beziehungsweise den Verlegern schmackhaft machen, sondern auch den Studenten und Universitäten: Das neue, größere Kindle, das offiziell erst morgen vorgestellt wird, soll auch in sechs US-Universitäten testweise zum Einsatz kommen.

Amazon schweigt sich zu den entsprechenden Berichten in US-Medien zwar aus. Doch die Fülle an Details, wie etwa die Anzahl und die Namen der teilnehmenden Einrichtungen, lassen auf eine verdeckte PR-Kampagne schließen. Wobei die weniger erfreulichen Informationen solcher Deals üblicherweise nicht an die Presse lanciert werden. Wie es sich beispielsweise mit den Kosten und der Verfügbarkeit der Lehrbücher verhält, wird bisher jedenfalls noch nicht berichtet.

Dabei muss man damit rechnen, dass allenfalls ein Teil der in den Universitäten benötigten Bücher digitalisiert vorliegen. Allerdings werden voraussichtlich auch nur einige Studenten an ausgesuchten Fakultäten an dem Test beteiligt werden. Das Wall Street Journal spricht etwa von Chemie und Informatik. In diesen Fachbereichen wird es vermutlich weniger schwierig sein, die notwendige digitalisierte Literatur zu erhalten.

Doch ganz allgemein dürfte dieses Thema in den kommenden Jahren noch interessieren. Nach letzten Schätzungen verfügt Amazon über 250.000 digitalisierte Titel, vermutlich überwiegend belletristischen Inhalts. Google dagegen will mit seinem Scan-Projekt 525.000 Werke erfasst haben. Wobei wiederum viele dieser Werke vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß sind und ihre Verfügbarkeit rechtlich erst noch zu klären ist.

Ein weiteres Problem des universitären Einsatzes beziehungsweise der Nutzung in Bildung und Forschung allgemein stellen die Periodika dar. Teure wissenschaftliche Fachzeitschriften, die in den letzten Jahren ebenfalls mit dem Phänomen Internet zu kämpfen hatten, werden in der künftig wahrscheinlich digitalisierten Lehre ebenfalls zu nutzen sein. Doch diese Zeitschriften werden meist nur von Bibliotheken abonniert und sind entweder dort einzusehen oder per Fernleihe zu bestellen - was in Deutschland in aller Regel mit einer Fotokopie auf Papier verbunden ist.

Noch allgemeiner stellt sich die Frage, inwieweit das Rechte-Management die Nutzung der Lehrmaterialien behindert. Bücher oder Texte zu leihen oder zu verleihen dürfte schwierig sein. Der Gang zum Fotokopierer mag zwar auch mit dem Kindle noch machbar sein, wäre aber in lächerlicher Weise anachronistisch. Ebenfalls offen ist bei bisherigen Kindle-Konzept, wie die Studenten eigene Texte in das Gerät einlesen wollen. Doch das wäre vermutlich noch am Einfachsten zu lösen.

Ganz reibungsfrei dürfte die Einführung digitaler Lesegeräte im Lehrbetrieb jedenfalls nicht gerade verlaufen. Wobei im Fall des Kindle noch hinzukommt, dass nicht nur die digitale Literatur mit hohen Kosten verbunden ist, sondern auch das Lesegerät selbst. Allerdings hat der Marktforscher iSuppli erst vor wenigen Tagen gezeigt, dass die Kindle-Preise noch etwas Spielraum nach unten zulassen. Immerhin soll das etwa 360 Dollar teure Kindle 2 schon für etwa 185 Dollar herstellbar sein.

 

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