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Nachdem in den letzten Tagen schon so viele Informationen über das neue, größere Kindle durchgesickert waren, kam die Vorstellung des Gerätes gestern nicht ganz unerwartet. Überraschend sind allerdings einige Zahlen, die Jeff Bezos bei der Vorstellung präsentierte.

Das betrifft insbesondere die Angabe, dass die für das Kindle angebotenen digitalen Büchern seit Februar einen gewaltigen Sprung bei den Verkaufszahlen erzielten. Bei Büchern, die sowohl gedruckt als auch digital angeboten werden, stieg die Zahl der Verkäufe im Kindle-Format von 13% auf 35%. Business-Blogger Henry Blodget, der diese Zahlen lieber mit Vorsicht genießen will, sieht darin dennoch einen Beleg für die Bedeutung des Kindle.

Wobei er die Frage stellt, ob es sich dabei um zusätzliche Verkäufe ("incremental Sales") handelt, oder ob diese Verkäufe auf Kosten der Verkaufszahlen für die gedruckten Werke gehen. Letzteres könnte Autoren und Verlegern eigentlich egal sein, meint Blodget. Doch für den Buchhandel und die Druckereien wäre das eine "lausige" Entwicklung.

Bezos nannte bei der Präsentation des neuen Gerätes aber eine weitere Gruppe potentieller Verlierer: Gerade weil mit dem Kindle auch PDF-Dateien und andere Dokumente angezeigt werden können, die sonst von den Anwendern meist ausgedruckt werden, könnten die Hersteller von Toner und Tinte in der Zukunft in Mitleidenschaft gezogen werden.

Ein nachvollziehbares Argument. Vor allem, wenn man an den geplanten Einsatz in Bildungseinrichtungen bedenkt. Wie bereits angedeutet, könnte es dort insbesondere mit urheberrechtlich geschützten Artikeln Probleme geben, weil diese in aller Regel nur in Form von Fotokopien erstellt werden dürfen.

Ansonsten bestätigte Bezos, was hier bereits vermutet wurde: Bei der testweisen Zusammenarbeit mit mehreren Zeitungsverlagen ( New York Times, Washington Post und Boston Globe) soll es insbesondere um subventionierte Kindle-Geräte gehen: Die drei Zeitungen "werden ihren Kunden, die außerhalb des normalen Verbreitungskreises wohnen, eine billigere Version des Kindle anbieten, wenn sie sich für ein langfristiges Abo entscheiden".

Wenn diese Tests auch nur halbwegs psoitiv verlaufen, kann es nicht mehr lange dauern, bis das erste 1-Dollar-Kindle in Verbindung mit einem Zeitungsabo angeboten wird. Zusammen mit einem digitalen Einkaufskatalog für alle Amazon-Shops und wöchentlichen Empfehlungen für elektronische Bücher von Amazon.com. EBay sollte sich warm anziehen.

 

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