Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
03. Juni 2009
Posted in Internet News
Tippt man bei Bing.de etwa harmlos "Schwanz" ein, um sich über das "mit Muskeln, Sehnen, Haut und eventuell Fell (bzw. Schuppen oder Federn) bekleidete hintere Ende der Wirbelsäule" (Wikipedia) zu informieren, so wird man oberlehrerhaft mit der Bemerkung abgewimmelt, dass dieser Suchbegriff "möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten" führen könnte.
Eine Aussage, die sich bei Eingabe wirklich eindeutiger Suchbegriffe wiederholt. Auch wenn deren Eingabe erfolgt, um eben diese Inhalte zu finden, vor denen Bing so nachhaltig warnt. Ausnahmen gibt es erst, wenn die Begriffe wiederum mit anderen kombiniert werden. So liefert "Pimmel Mann" erstaunlicherweise Ergebnisse, wo der "Pimmel" alleine das Ergebnis verweigert. Was sich aber leider nicht als durchgängige Regel bewahrheitet, denn "Schwanz Hund" führt zu dem schon biologisch falschen Ergebnis des Wikipedia-Artikels "Penis der Hunde".
Welcher Logik diese Ergebnisverweigerung folgt, ist also schwer nachzuvollziehen. Einzig die Behebung des Problems ist einfach, denn man muss sich auf der Seite "Land/Region auswählen" lediglich als Schweizer tarnen, und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Warum auch immer das so ist, Microsoft hat jedenfalls gut daran getan, die Domain bingsucks.com vorsichtshalber auf den eigenen Namen zu registrieren.Zumindest aus Sicht jener, die Suchmaschinen dazu benutzen, sexuell eindeutigeInhalte zu suchen. Aber das tun in der Praxis ja bekanntlich die wenigsten.
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