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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Der norwegische Browser-Hersteller kündigt einen echten Coup an: Eine neue Version des Browsers - bisher nur in einer Alpha-Version verfügbar - soll das Client-Server-Prinzip auf eine neue Basis stellen und den Browser mit Server-Funktionen ausstatten.

Vor allem für die Musik- und Filmindustrie dürfte das einen GAU darstellen, denn somit wird es jedem Benutzer möglich, Freunden und bekannten beispielsweise Zugriff auf den eigenen, privaten Medienbestand auf der heimischen Festplatte zu geben. Eine "Entdeckung" dieser Tauschvorgänge ist so gut wie ausgeschlossen, solange Opera nicht selbst zu den Ermittlungen beiträgt.

Möglich wird das durch Opera Unite, das den PC mit Quasi-Server-Funktionen ausstattet. Opera Unite wird als API-Sammlung angeboten, um Entwicklern die Möglichkeit zu geben, neue Anwendungen für Unite zu erstellen. Das für die Server-Funktionen notwendige Routing wird von Opera übernommen. Benutzer, die anderen Anwendern Zugriff zu diesen Daten geben wollen, müssen diesen also nur einen URL nach dem Muster rechnername.benutzername.operaunite.com/funktionsbezeichnung/ zukommen lassen.

Unter diesem URL können die "Gäste" dann bereitgestellte Dateien direkt vom jeweils freigegebenen PC laden, Nachrichten hinterlassen, Musik anhören, Bilder austauschen, Chat-Anwendungen benutzen, oder einen kompletten Web-Auftritt besuchen.

Bisher lassen sich die Versprechungen zwar nur schwerlich verifizieren, da die meisten Möglichkeiten zur Zeit einfach noch nicht funktionieren. Doch das sollte in der Alpha-Phase verzeihlich sein. Und wenn die von Opera angekündigten Funktionen sich wirklich als machbar erweisen sollten, würde das die Welt des WWW tatsächlich grundsätzlich verändern. Was dann wohl auch für die Marktanteile des Opera-Browsers gelten wird.

 

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