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Wer sich je mit dem Thema "Spam" näher beschäftigt hat, dem ist der Alan Ralsky ein Begriff. Schon seit vielen Jahr wird der heute 64 Jahre alte Ralsky als "Spam King" bezeichnet. Allerdings wird man ihn vermutlich bald auch im Gefängnis so nennen, denn Ralsky muss wahrscheinlich eine mehrjährige Haftstrafe antreten.

Er und vier seiner Komplizen haben jedenfalls vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihn erwartet nun voraussichtlich eine Haftstrafe von insgesamt 87 Monaten beziehungsweise von 7 Jahren und 3 Monaten. Dabei handelt es sich nach Darstellung von TheRegister nicht um die Maximalstrafe, die sich aus den verschiedenen Klagepunkten ergibt, sondern um das Ergebnis eines Vergleichs, wie er in US-Strafverfahren häufig getroffen wird.

Dafür erscheint die genannte Strafe zwar erstaunlich hoch. Doch man darf nicht vergessen, dass Ralsky in der Vergangenheit schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt kam (vgl. Spamhaus.org), und dass die Straftaten, die man ihm in diesem verfahren vorwirft, keine Bagatellfälle sind.

Als das FBI im Jahr 2005 seine "Geschäfte" unterbrach, hatte er in den 18 Monaten zuvor über 3 Millionen Dollar ergaunert. Über ein Botnet hatten er und seine Komplizen Mails verschickt, um die angeschriebenen Benutzer zu Opfern einer "Pump-and-Dump" Betrügerei zu machen. Bei dieser Masche werden meist "vertrauliche" Kaufempfehlungen für einzelne Aktien (meist Penny-Stocks, oder niedrig gehandelte Nebenwerte) verschickt und die Täter profitieren von dem Kursanstieg, der dann infolge der Spam-Mails eintritt. Sie verkaufen dann die eigenen Papiere, die zu Schleuderpreisen gekauft haben und verdienen an der Differenz zwischen Ein- und Verkaufspreis.

 

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