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09. Juli 2009
Posted in Internet News
Wenn in den USA für dieses neue Modell die Fanfaren geblasen werden, können europäische Kunden eigentlich nur milde gähnen, denn speziell in Deutschland wird das Telefon schon seit April unter dem Namen des Herstellers als "HTC Magic" angeboten. Dies allerdings nicht von T-Mobile, sondern von Vodafone und in Italien gar von verschiedenen Anbietern. Wer möchte, kann den "iPhone-Herausforderer" sogar für knapp 450 Euro bei Amazon ordern, oder sich bei eBay auf die Suche nach einem Gebrauchten machen.
Doch ob das HTC Magic beziehungsweise MyTouch 3G dem iPhone wirklich das Wasser abgraben kann, scheint fraglich. Die meisten Testberichte jedenfalls sind mit Lob eher zurückhaltend. Sie würdigen zwar im Detail einige der Errungenschaften, doch insgesamt erhält das HTC Magic eher befriedigende Noten. Die Zeitschrift iX kam bei ihrem Test sogar zum Ergebnis, das Gerät scheide für "Geschäftsleute und PIM-Anwender als Zielgruppe aus. Was jedoch bleibt, sind Entwicklerinnen und Bastler".
Ein bitterer Satz als Zusammenfassung eines Tests, denn "mangelhafte PIM-Funktionen" bei einem "Personal Information Manager" sind wohl das schlechteste Urteil, das man sich vorstellen kann. Ob ein derart hartes Urteil gerechtfertigt ist, sei dahingestellt, andere Tests konnten sich schließlich mehr für das Gerät begeistern und das iPhone 3GS weist in einigen Punkten (z.B. Batterie) auch Schwachstellen auf.
Das konkrete Beispiel des neuen Android-Flaggschiffs lässt jedoch die Frage aufkommen, ob Googles mobiles System wirklich schon - wie das iPhone - für den breiten Markt geeignet ist. Damit soll nicht das Android-Konzept an sich in Frage gestellt werden, sondern vielleicht eher der Zeitplan, den Google die Partner des Unternehmens und die Medien bei solchen Projekten suggerieren. Das erste Android-Gerät kam zwar erst im vergangenen Jahr auf den Markt, doch die Bekanntgabe der Pläne erfolgte bereits im Jahr Herbst 2007, vermutlich nach einigen Monaten der Vorbereitung.
Damals hieß es es, das neue System werde "dem Benutzer unvorhergesehene Anwendungen und Möglichkeiten geben". Im iX-Test wird aber unter anderem bekrittelt, dass man für den Anruf einer Telefonnummer, die in einer Mail angegeben wird, einen Bleistift und Papier zu Hilfe nehmen muss, weil es weder Copy&Paste noch eine andere Form der technischen Übergabe gibt: "Smart geht anders".
Vor wenigen Tagen nun hat Google ein eigenes neues Betriebssystem (zunächst) für Netbooks angekündigt, das "schnell und leichtgewichtig" ("fast and lightweight") sein soll, doch gleichzeitig einfach und sicher in der Bedienung. Prompt nach dieser Meldung überschlagen sich die Berichte und man kann zwischen den Zeilen bereits erahnen, dass Microsoft nun wohl zwangsläufig implodieren muss.
Doch nach der bisherigen Vorrede scheint es vielmehr wahrscheinlich, dass in einigen Monaten ein erstes Google Chrome OS vorgestellt wird, das noch deutliche Spuren der Entwicklung zeigt und keineswegs für massenhafte Neuinstallationen auf funktionierenden XP-Netbooks sorgen wird. Die dann erwartbar eintretende Enttäuschung wäre vermeidbar, wenn Google nicht wie vor Jahren einen Ruf als Wunderkind der IT-Industrie genießen und pflegen würde.
Auch Googles Entwickler kochen mit Wasser
und Googles Presse- und Öffentlichkeitsarbeit arbeitet mit den gleichen
Methoden wie die anderer Unternehmen. Doch irgendwie haftet
Google-Ankündigungen immer ein Hauch überirdischen Glücks an. Das
muss nicht unbedingt an Google alleine liegen, vielleicht hat es auch
etwas mit Wunschdenken zu tun. Doch letztlich schadet es mehr als es nützt, denn wer zu viel erwartet, wird zu oft enttäuscht.
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