LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

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Die Los Angeles Times berichtet über eine neue Direktive des Führungs-Trios bei Google: Laut diesem Beitrag werden die Ingenieure der Suchmaschine inzwischen angewiesen, keine neuen Produkte mehr zu entwickeln.

Mehrere Neuentwicklungen wurden demnach bereits gestoppt und die Entwickler erhielten den Ratschlag, ihre Arbeiten als "Feature", also als untergeordnetes Merkmal anderer Produkte fortzusetzen. Wie es in dem Beitrag weiter heißt, hat ein internes Audit bei Google ergeben, dass ein zu großer Teil der Arbeitszeit der Entwicklung neuer Produkte gewidmet wurde - zum Nachteil des wichtigsten Produktes, der Suchmaschine.

Mehr als 50 Produkte in den verschiedensten Entwicklungsstadien sind zur Zeit auf den Seiten Googles beziehungsweise auf den Seiten übernommener Firmen zu finden. Wobei eine "Übernahme" häufig bedeutet, dass kleinere Entwicklungs-Teams zu neuen Mitarbeitern der Suchmaschine werden.

Das Problem ist nun nur, dass die Benutzer diese Produkte nicht mit der gleichen Begeisterung akzeptieren, wie es bei der Suchmaschine Googles der Fall war. Von den über 30 Produkten, die beispielsweise auf der Seite "More Google Products" zu finden sind, konnten Anwender bei Umfragen durchschnittlich etwa ein halbes Dutzend erinnern. Neue Produkte, wie der erst vor wenigen Tagen vorgestellte RSS-Reader finden in der Presse schon gar keine Beachtung mehr.

Daher lautet das Motto nun, keine neuen Produkte mehr zu entwickeln, sondern vielmehr bestehende Produkte in Paketen zusammenzufassen. Eines dieser Pakete dürfte die lange erwartete Office Suite sein, die Google-Chef Eric Schmidt schon seit geraumer Zeit vage ankündigt. Gemeint ist voraussichtlich eine Zusammenfassung verschiedener Web-Anwendungen (Google Spreadsheets, Calendar, Writely etc.), die in etwa die Funktionalität eines Office-Paketes bieten wird.

Doch es wird schwer sein, ähnlich sinnvolle Paket-Kombinationen zu finden. Daher muss erwartet werden, dass einige der Produkte auf der Strecke bleiben. Möglicherweise steht ein merkwürdiges Posting im Google Blog der vergangenen Woche mit dieser Entwicklung sogar in Zusammenhang.

Dieses Posting wurde sehr schnell wieder gelöscht und ist jetzt nur noch als Screenshot bei eJohn.org zu finden. In dem Posting heißt es, Google werde sein eigenes Click-to-Call Projekt zugunsten eines "monopolistischen Ansatzes" einstellen. Das Posting nimmt damit Bezug auf den im August bekannt gegebenen Deal zwischen eBay und Google, der unter anderem die mögliche Benutzung von Skype und Paypal im Zusammenhang mit Adwords-Anzeigen beinhaltete.

Wie Google Blogoscoped inzwischen von Google erfahren hat, war ein "Bug" in Googles Blogger.com dafür verantwortlich, dass eine nicht autorisierte Person dieses falsche Posting veröffentlichen konnte. Doch warum diese Person ausgerechnet über das Ende einer Produktentwicklung Googles lamentiert, wird mit dieser Angabe nicht befiredigend beantwortet.



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