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Der Rauswurf von Mike Volpi bei Joost scheint einen Hinweis auf die Spannungen zu liefern, die mit dem Skype-Verkauf einhergehen. Seinen Posten als Geschäftsführer hat er schon im Juli aufgegeben. Jetzt wurde bekannt, dass er auch als Joost-Vorstandsvorsitzender abgewählt wurde.

Das deutet auf ein Zerwürfnis mit den größten Anteilseignern hin, also den Skype- und Joost-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis. Nachvollziehbar wären diese Streitigkeiten schon alleine deshalb, weil Volpi inzwischen bei Index Ventures arbeitet, einem Risikokapitalgeber, der neben den weiteren Käufern Andreessen Horowitz und Silver Lake Partners für den Skype-Verkauf verantwortlich ist.

Vermutlich war es dieser Deal, der endgültig zum Bruch mit Zennström und Friis geführt hat, denn die beiden Skype-Gründer wollten "ihr" Unternehmen von eBay zurückkaufen. Doch dieser Handel kam nicht zustande. Wobei Zennström und Friis zugleich auch Betreiber von Joltid sind, dem Unternehmen also, dessen P2P-Struktur den Betrieb von Joost und Skype erst ermöglicht. Joltid hat im März Klage gegen eBay beantragt, doch das Verfahren wird erst im kommenden Jahr zur Verhandlung kommen.

Solange eBay beziehungsweise die neuen Eigentümer keine technische Alternative aufweisen können und die rechtliche Situation ungeklärt ist, bleibt auch die Zukunft von Skype in der Schwebe. EBay konnte durch den Verkauf eines Großteils der Aktien zwar das Risiko minimieren. Doch wenn der Plan darin bestand, den Rechtsstreit durch die Beteiligung von Index Ventures zu entschärfen, dann muss das nach dem Rauswurf von Volpi wohl als gescheitert gelten.

 

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