Wellness- und Ski-Urlaub in einem Hotel in Südtirol?
Wir helfen Ihnen bei der Hotelsuche!
Wenn Sie sich von der Hektik des Berufsalltages befreien wollen, finden Sie in Hotels in Südtirol den idealen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.
23. September 2009
Posted in Internet News
Wobei man wie immer zunächst das Zustandekommen der Daten bedenken sollte. Nach Angaben des Marktforschers wurden 600.000 "Visitors" verschiedener Web Sites befragt, die dem "Open Research Network" des Marktforschers angehören. Wie viele dieser Besucher dann tatsächlich einen Fragebogen ausgefüllt haben und woher diese Benutzer beispielsweise stammen, bleibt unerwähnt.
Das schränkt die Ergebnisse natürlich ein, denn die Twitter-Nutzung in den USA und anderen Ländern unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt: In den USA (und Indien) können die Tweets als SMS empfangen werden, was in den meisten anderen Ländern nicht möglich ist. In Großbritannien ist seit dem Frühjahr der SMS-Empfang für Vodafone-Kunden wieder möglich, nachdem er im vergangenen Jahr deaktiviert worden war.
Vor diesem Hintergrund ist es schwer zu bewerten, wenn Crowd Science beispielsweise angibt, dass die meisten Twitter-Benutzer ihre Informationen über die Web Site oder über eine Drittanwendung beziehen und die wenigsten SMS dafür benutzen. Die Möglichkeit, Twitter über "3rd Party Applications" oder SMS zu beziehen, ist aber auch einer der Vorteile Twitters für die mobile Nutzung.
Damit lässt es sich vielleicht erklären, wieso Twitter (11%) häufiger als andere "social Networks" (5%) bei der Autofahrt gelesen wird. Und 17% der Twitter-Benutzer lassen auch auf der Toilette nicht davon ab, während das Gleiche nur für 12% der Benutzer anderer Netzwerke gilt. Auch im Theater und im Gottesdienst scheinen die Twitter-User recht kommunikativ zu sein.
Unterm Strich bleibt damit jedoch nur das Ergebnis, dass die Twitter-Nutzung mobiler ist als die anderer Netzwerke. Was aber aufgrund der Eigenarten des Dienstes nicht zu sehr überrascht.
Interessanter scheint fast schon, was die Marktforscher über die Twitter-Verweigerer unter den Twitter-Nutzern zu sagen haben. Nicht nur, weil ein Viertel der Twitter-Nutzer entweder noch nie ein Tweet geschrieben haben oder es aufgegeben haben, das zu tun. Viele Twitter-Nutzer mögen soziale Netzwerke gar nicht, benutzen diese Dienste aber dennoch, weil Freunde und Bekannte sie verwenden (17%), oder weil es dem eigenen sozialen Status schaden könnte (15%), nicht dabei zu sein .
Auch ansonsten scheint die Freude an der Twitter-Nutzung durchaus getrübt. Ein Drittel (32%) der Twitter verliert nach eigenen Angaben zu viel Zeit bei der Nutzung des Dienstes, ein Fünftel (22%) hat schon Dinge geschrieben, die besser nicht geschrieben worden wären und 16% "vernachlässigen öfter wichtige Dinge", weil sie mit dem sozialen Netzwerk beschäftigt waren.
Das Alles beschreibt wie gesagt Merkmale von Anwendern sozialer Netzwerke allgemein, die bei Twitter-Nutzern aber besonders stark ausgeprägt zu sein scheinen. Twitter scheint demnach den Idealtyp des "sozialen" Benutzers am ehesten anzusprechen. Das für sich gesehen ist schon ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man das Phänomen des "social Networking" besser verstehen will.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




