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Twitter steht kurz vor einer neuen Finanzierungsrunde und soll von alten als auch von neuen Investoren eine Finanzspritze von 100 Millionen Dollar erhalten. Damit kann das Unternehmen noch einige Monate länger die Betriebskosten zahlen. Doch bei diesen Zahlen wird auch klar, dass nun bald ein geeignetes Geschäftsmodell auf den Tisch gelegt werden muss, sofern es nicht schon dort liegt.

Die Investoren werden sicherlich mehr Informationen erhalten haben als die Öffentlichkeit, die kaum etwas über die Einnahmen oder entsprechende Pläne des Unternehmens weiß. Gemutmaßt wurde schon lange, dass es eine Art Kick-Back der Mobilfunkunternehmen gibt, die sich für die erzeugten SMS-Volumen bedanken. Denn SMS ist für die Mobilfunkbranche immer noch "Text-Champagner", für den man von den Kunden eine Menge Geld erhalten kann. Was insbesondere in den USA gilt, wo eben auch die eingehenden SMS-Updates Kosten verursachen oder vom im Tarif enthaltenen Kontingent abgerechnet werden.

Einen Hinweis darauf, dass es hier um spezielle Absprachen geht, lieferte die Abschaltung der SMS-Funktionen in Großbritannien und die Wiederaufnahme der Funktionen vor ein paar Monaten zunächst durch Vodafone.

Einen weiteren Hinweis hat das IT-Blog techCrunch gerade erst entdeckt: Bei aktivierten SMS-Einstellungen erhalten die US-Benutzer inzwischen etwa auf der Follower-Seite (unter "Setting") ein Telefon-Symbol, mit dem sich SMS-Updates von diesem Benutzer an- oder abschalten lassen. Das gleiche Symbol findet man auch auf in dem Pulldown-Menü der Settings auf jeder Seite eines anderen Twitter-Nutzers. Damit kann nach Darstellung von techCrunch eine SMS-Benachrichtigung aktiviert werden, auch ohne zum Follower zu werden.

Das Blog leitet daraus ab, dass man damit die SMS-Funktionen wieder belebt, die in den vergangenen Monaten eher zurückgefahren wurden. Das übrigens, obwohl im Januar mit Kevin Thau eigens ein Manager für "mobile Produkte und Partnerschaften" eingestellt worden war.

Die von techCrunch beschriebene Neuerung, die sich zeitlich passend zur neuen Finanzspritze einstellt, lässt auf eine weiter wichtige Rolle der SMS-Funktionen schließen. Denn mit SMS ließen sich auch andere Finanzierungsmöglichkeiten realisieren. Seien es Werbe-SMS, oder die schon seit Monaten immer wieder besprochenen "Premium Services" für Unternehmen, die ja auch spezielle SMS-Vereinbarungen enthalten können.

Was auch immer Twitter in dieser Hinsicht plant, die Investoren werden diese Pläne kennen. Und sie halten diese Pläne für so aussichtsreich, dass sie 100 Millionen Dollar in das Vorhaben pumpen. Eine Einschätzung, die sich in der vierten Finanzierungsrunde nicht mehr durch das Bauchgefühl der Investoren erklären lässt.

 

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