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02. Oktober 2009
Posted in Internet News
Gemeint ist das Video "HostingYourParty", in dem vier Personen einleitende Tipps zu einer "Windows 7 Launch Party" geben. Die Darsteller sind gewissermaßen repräsentativ zusammengestellt, was das Geschlecht, das Alter sowie die Hautfarbe angeht und die Witze der Vier sind so "klinisch nett", dass man schon nach wenigen Sekunden die Lust am Zuschauen verliert.
Doch diese zur Schau gestellte Lustigkeit wird von vielen als peinlich und realitätsfremd ("out of touch") interpretiert. Was noch durch eine technische Panne verstärkt wird, denn im Hintergrund ist eine Digitaluhr zu erkennen, deren angezeigte Uhrzeit während des 6-Minuten-Spots mehrfach vor- und zurückspringt.
Noch schräger wird dann das Ganze, wenn in einer Parodie des Videos alle Windows-Erwähnungen durch ein "Biep" ersetzt werden, wie es sonst im US-Fernsehen geschieht, wenn ein "schmutziges" Wort ausgesprochen wird. So erhält das Ganze schnell einen viralen Charakter und man fragt sich mit CNet, ob das entweder die größte Werbepanne des Unternehmens ist, oder die geschickteste Selbst-Parodie der Werbegeschichte.
Denn mit den Launch Parties ist es Microsoft ziemlich ernst. Man hat das Unternehmen "House Party" dafür engagiert, das schon erfolgreich Parties für andere Produkte organisiert hat. Der Gedanke ist es, bei solchen Gelegenheiten Interessierte an einem Ort zu versammeln, die Aufmerksamkeit auf ein neues Produkt zu lenken und - speziell im Fall Windows 7 - Fragen gemeinsam zu behandeln sowie Hemmungen vor der Installation abzubauen.
Auch in Deutschland werden solche Parties zwischen dem 15. und 29. Oktober inszeniert, wie man den deutschsprachigen Seiten von House Party entnehmen kann. Über 200 sollen es sein, die sich beworben haben, allerdings werden bei vielen der Parties noch "0 Gäste" angegeben. Dafür scheinen auch einige der deutschen Gastgeber ein "Launch Party Kit" von Microsoft erhalten zu haben, das neben Windows 7-Luftschlangen, -Luftballons, -Einkaufstaschen, -Kartenspiel, -Servietten, -Puzzle und -Poster auch eine von Steve Ballmer handsignierte Version von "Windows 7 ultimate (Signature Edition")" enthält.
Das kann man schon als geldwertes
Geschenk bezeichnen, denn die Vollversion soll im Handel immerhin über
300 Dollar kosten. Doch es stellt sich die Frage, ob es nicht
sinnvoller gewesen wäre, solche Party Kits ohne das peinliche Video
unter das wartende Windows-Volk zu werfen. Der beiliegende Werbemüll
hätte dann sicher auch seine Verwendung gefunden. Doch bei Microsoft
muss es - wie es scheint - immer nach Plan gehen. Der Humor stellt sich
dann von alleine ein.
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